Das ist der AEC-Garagist des Monats!

Um dem AutoEnergieCheck (AEC) die verdiente Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und gleichzeitig den Wettbewerb zwischen seinen Mitgliedern zu fördern, prämiert der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) jeden Monat jenen Betrieb, der am meisten Checks durchgeführt hat.

«Die Auszeichnung erfolgt unter Berücksichtigung der Anzahl Mitarbeiter und durchgeführter Checks» erklärt Markus Peter, beim AGVS verantwortlich für den Bereich Automobiltechnik & Umwelt. Aus diesen beiden Faktoren wird mittels einer Formel eine Quote berechnet. Jener Betrieb mit der besten Quote gewinnt den Monats-Wettbewerb – und erhält das Monatstotal aller von AGVS-Garagenbetrieben gemachten Checks als Betrag in Franken.

Im August wurden insgesamt 483 AEC durchgeführt. Mit 116 Checks (Quote 23.00) ist die Garage Gisler AG in Erstfeld  AEC-Garagist des Monats August. Platz 2 belegt die Garage Moderne SA in Bulle (67 Checks, Quote 12.29), auf Rang 3 liegt die Garage Walker GmbH in Altdorf (47 Checks, Quote 8.06).

Schlussklassement August 2017

Zwischenklassement August 2017

Das sind die bisherigen Gewinner

AEC-Garagist des Monats
Um dem AutoEnergieCheck (AEC) die verdiente Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und den Wettbewerb unter den AEC-zertifizierten AGVS-Garagen zu fördern, kürt der AGVS die AEC-Garage des Monats. Die Auszeichnung erfolgt unter Berücksichtigung der Anzahl Mitarbeiter und durchgeführter Checks. Daraus wird mittels einer Formel die Quote berechnet. Der Garagist mit der höchsten Quote pro Monat erhält die Hälfte des Monatstotals von allen Garagenbetrieben gemachten AEC als Betrag in Franken ausbezahlt. Die andere Hälfte wird im Verhältnis 3 zu 2 an den Zweit- und Drittplatzierten verteilt.
 
 
Comeback eines AutoEnergieCheck-Routiniers
 

9. Dezember 2016 autoenergiecheck.ch – Der neue AEC-Newcomer-Betrieb des Monats ist kein unbekannter: Das Autohaus Wederich, Donà in Muttenz BL war im Juli 2015 AEC-Garagist des Monats.

Den Titel «Newcomer des Monats» verleiht der AGVS jenen Betrieben, die von einem auf den anderen Monat einen grossen Anstieg an durchgeführten AutoEnergieChecks aufweisen. Es müssen nicht zwingend frisch AEC-zertifizierte AGVS-Garagenbetriebe sein, die ausgezeichnet werden. So verhält es sich beim aktuellen Newcomer, dem Autohaus Wederich, Donà AG. Der Peugeot-Vertreter wurde im Juli 2015 AEC-Garagist des Monats. Der Grund des Comebacks: «Wir haben wieder genügend Manpower um den Check bei jedem Service und nach jedem Radwechsel zu machen», erklärt Betriebsleiter Benjamin Hauser (Bild). Durchgeführt hätten sie den AEC aber die ganze Zeit, nur eben auf tieferem Niveau.

Kunden sind noch nicht soweit
Ein Teil der Kundschaft des Autohauses steht dem AEC allerdings etwas kritisch gegenüber. Benjamin Hauser: «Einige Kunden scheinen noch nicht so weit zu sein, sie sehen den Sinn des Zusatzaufwandes nicht. Darum würden sie für den Check auch nichts bezahlen wollen.» Doch es gebe auch Automobilistinnen und Automobilisten, die sich herzlich bedankten und sehr zufrieden mit ihnen seien, so Hauser. Weil das Team des Autohauses Wederich, Donà die Kundenzufriedenheit als wichtigstes Gut erachtet, wird der AutoEnergieCheck in der Peugeot-Garage in Muttenz auch weiter bei jedem Service durchgeführt.



AEC-Garagenbetrieb des Monats Oktober: Murg-Garage, Wängi TG
 
«Der AEC stärkt das Garagisten-Image als Mobilitätsberater enorm»

3. November 2016 autoenergiecheck.ch - Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte: Während die Garage Raschle den bisherigen AEC-Dominator Garage Moderne (10 Titel in Folge) von der Spitze zu verdrängen versuchte, wurden beide von der Murg-Garage in Wängi TG überholt. Die Opel-Vetretung ist überraschend AEC-Garagenbetrieb des Monats Oktober. 


Das Rennen um den Titel ging jedoch äusserst knapp aus, zumindest in absoluten Zahlen. Die Murg-Garage fertigte im Oktober 192 Autos mit dem AEC ab, die Garage Raschle in Walenstadt SG 189 und die Garage Moderne in Bulle FR 185. Mit einberechneter Mitarbeiter-Quote war die Entscheidung etwas deutlicher – die Schlussrangliste gibt es hier.

«Während unserer Räderwechselwoche haben wir bei jedem Auto auch den AutoEnergieCheck gemacht», verrät Betriebsleiter Christian Kohler das Erfolgsgeheimnis. Vermutlich werde die Murg-Garage deshalb in der AEC-Hitparade im November wieder unter ferner liefen verschwinden, meint Kohler.

Das Abschneiden im Wettbewerb hat für die Thurgauer Opel-Vertretung aber nicht erste Priorität. Wichtiger ist Betriebsleiter Kohler, dass sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten: «Mit dem AEC nehmen wir Verantwortung wahr und tragen einen kleinen Teil dazu bei, dass weniger CO2 ausgestossen wird.»

Christian Kohler und sein Team versuchen natürlich, auch ihre Kunden für die Effizienz ihres Fahrzeugs zu sensibilisieren. «Wir waren überrascht, wie effizient viele unserer Kunden bereits vor dem AEC unterwegs waren. Der Punkt "Vermeiden/Ausladen von unnötigem Gepäck“ war bei den meisten bereits erfüllt», erzählt der Betriebsleiter.

Dennoch reagierten die Kunden dankbar auf die zusätzlichen Tipps und die Optimierung ihres Wagens. Christian Kohler: «Der AutoEnergieCheck ist ein hervorragendes Kundenbindungsinstrument und stärkt das Garagisten-Image als Mobilitätsberater enorm.»



Das Team der Murg-Garage mit dem Pappkameraden von Dario Cologna (v. r.): Christian Kohler, Albin Shala, Gökhan Dilsiz, Rado Gajic und Zvoni Krznaric.
 


AEC-Newcomer des Monats September: Ernst Ruckstuhl AG in Affoltern am Albis, Zürich und Winterthur

«Wir wollten bei der AEC-Herbstkampagne auf den Zug aufspringen!»

10. Oktober 2016 autoenergiecheck.ch – Die Filialen der Ernst Ruckstuhl AG in Affoltern am Albis, Zürich und Winterthur haben alleine in der zweiten Hälfte September insgesamt 76 AEC durchgeführt. Eine Reaktion auf die AEC-Herbstkampagne.

«Die Herbstkampagne schien uns die perfekte Gelegenheit, ins AEC-Geschäft einzusteigen», erklärt Kurt Giger, Leiter Sales und Aftersales-Services bei der Ernst Ruckstuhl AG, den Umstand der AEC-Offensive, «wir wollten auf den AEC-Zug aufspringen.»

Autofahrer sind bereit, für den AEC zu zahlen
Giger und sein Team haben beim Kampagnenstart am 10. September eine AEC-Aktion lanciert. Dabei wird der Check bei einer Inspektion gratis ausgeführt, ausserhalb der Inspektion kostet der AEC bei der Ernst Ruckstuhl AG 25 statt 49 Franken. Die Aktion dauert noch bis zum 31. Oktober. Kurt Giger: «Weil wir die Aktion per Newsletter beworben haben, konnten wir auch einige AEC ausserhalb einer Inspektion durchführen.»


Filiale Affoltern am Albis.

Ein Aha-Erlebnis
Die Reaktionen der Kunden auf den AEC sind allesamt positiv. «Für viele ist es ein Aha-Erlebnis. Wie wenn sie ihr Fahrrad nach dem Winter wieder aufgepumpt haben und merken, wie viel leichter es sich doch mit genug Luftdruck fahren lässt», erzählt Kurt Giger. Und die Tatsache, dass dank dem AEC auch die Umwelt und das Portemonnaie geschont werden, sorge bei den Kunden sowieso für gute Laune. Giger. «Die Kunden nehmen den Garagisten dadurch auch als kompetenten Mobilitätsdienstleister war.»


Filiale Winterthur.

Kein Grund, den AEC nicht durchzuführen
Für Kurt Giger ist klar: «Es gibt keinen Grund für einen Garagisten, den AEC nicht ins Dienstleistungsprogramm aufzunehmen.»


Filiale Zürich.

AEC-Newcomer des Monats August: Garage de la Molière in Estavayer-le-Lac FR
 
«Wir wollen unseren Kunden zeigen, wie sie Geld sparen können»

14. September 2016 autoenergiecheck.ch – Nach dem die Garage Moderne in Bulle FR nicht mehr AEC-Garagenbetrieb des Monats ist, wurde nun eine andere Westschweizer Garage AEC-Newcomer des Monats - die Garage de la Molière in Estavayer-le-Lac FR. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Jean-Claude Vesy.

 
Herr Vesy, mit 36 Tests alleine im August sind Sie aus dem Nichts auf Platz 10 vorgestossen und damit bester AEC-Newcomer geworden. Was war ihr Antrieb?
Jean-Claude Vesy: Der Hauptgrund ist, dass wir unseren Kunden aufzeigen wollen, wie sie Geld sparen und gleichzeitig sicherstellen können, dass das Auto und die Pneus in gutem Zustand sind.
 
Welche Fahrzeuge werden in Ihrer Werkstatt dem AEC unterzogen?
Wir führen den AEC bei fast allen Fahrzeugen durch, die zu uns in die Werkstatt kommen. Hauptsächlich jedoch bei den Fahrzeugen, die bei uns im Service sind. Bei kleineren Reparaturen machen wir keinen AEC.
 
Bieten Sie den AEC den Kunden an oder fragen diese danach?
Wir führen den AEC beim Service standardmässig durch. Holt der Kunde sein Fahrzeug dann ab, nehmen wir uns Zeit, ihm die verschiedenen Punkte des AEC zu erklären, und zeigen ihm sein Sparpotenzial auf.
 
Wie reagieren Ihre Kunden darauf?
Die meisten erkennen den Nutzen des AEC, ein paar wenige interessieren sich jedoch gar nicht dafür. Wir können unsere Kunden nicht dazu zwingen, uns zuzuhören. Wenn man sich die Zeit nimmt und den Kunden erklärt, wie und wo sie sparen können, wollen sie aber meistens mehr darüber wissen und stellen Fragen – selbst wenn die einzusparenden Beträge nur klein sind. Sparmöglichkeiten interessieren die Kunden.
 
Haben sich auch schon Kunden darüber geärgert, dass Sie einen AEC an ihrem Auto durchgeführt haben?
Nein, das ist nicht vorgekommen. Entweder interessiert es sie nicht, oder sie wollen mehr darüber wissen, wie sie ihr Sparpotenzial ausschöpfen können. Wir müssen ihnen den Nutzen der Dienstleistung aufzeigen.
 
Was halten Sie persönlich vom AEC bezüglich Zeit- und Geldaufwand?
Der AEC ist nur eine Zeitfrage. Um Geld geht es nicht. Der AEC ist relativ rasch durchgeführt, doch wir müssen uns Zeit nehmen, um dem Kunden das Ziel des AEC zu erklären.
 
Wie viele AEC führen Sie monatlich durch und mit wie vielen Personen arbeiten Sie?
Wir sind zu dritt in unserer Garage. Wir machen 15 bis 20 Fahrzeuge monatlich. Ich kümmere mich persönlich um alle AEC.
 
Funktionieren die AEC-Prozesse Ihrer Ansicht nach gut oder sehen Sie Verbesserungspotenzial?
Im Grossen und Ganzen ist der AEC eine gute Sache. Manchmal ist es schwierig zu wissen, wann ein Pneu gewechselt werden muss, und herauszufinden, welche Reifenetikette er hat. Die Informationen in Bezug auf den Verbrauch und den Reifendruck sind jedoch ausgezeichnet.
 




AEC-Newcomer des Monats Juli: Garage Ritzmann AG, Hombrechtikon ZH
 
«Der AEC passt perfekt zu unserer Neuausrichtung»
 
16. August 2016 autoenergiecheck.ch – Die Garage Ritzmann bietet den AutoEnergieCheck erst seit Mitte Juni an. Im ersten vollen Monat hat die Mazda-Vertretung 52 Checks durchgeführt und ist damit auf Anhieb aufs AEC-Podest vorgestossen.

 

Das Team der Garage Ritzmann (v.l.): Noemi Toma (Kundendienstberaterin), Mark Ritzmann, Sarah Kuhl (Administration), Alfred Ritzmann (Senior-Chef), Marco Guimarâes (Automonteur), Max Fürer (Werkstattleiter), Sarah Schaufelberger (Automobil-Mechatronikerin 3. Lehrjahr), René Wey (Mechaniker) und Ivan Zellweger (Automobil-Mechatroniker 4. Lehrjahr)

«Wir haben die Berichterstattung über den AEC in den AGVS-Medien lange beobachtet, sein Potenzial aber bisher nicht gesehen», begründet Mark Ritzmann, Marketing- und Verkaufsmanager, dass der Betrieb den AutoEnergieCheck erst vor kurzem ins Dienstleistungsangebot aufgenommen hat. Den Ausschlag gegeben hatte ein Bericht im AUTOINSIDE, in dem der AEC-Newcomerbetrieb des Monats März, die Garage Tinner in Baden, ihr AEC-Erfolgsrezept beschrieben hat. Ritzmann: «Als ich gelesen habe, dass Tinner den AEC in die Servicearbeiten integriert, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.»
 
Mehr Verantwortung für die Umwelt
Der AutoEnergieCheck passt perfekt zur Neuausrichtung, welche die Garage Ritzmann vor kurzem vollzogen hat. «Wir nehmen gegenüber unserer Umwelt verstärkt Verantwortung wahr. So werden sämtliche chemische Stoffe zur Entsorgung von spezialisierten Firmen abgeholt und die Waschanlage wird mit einer Wasserrecyclinganlage betrieben, so können über 80 Prozent des Wassers wiederverwendet werden. Und mit dem AEC ermöglichen wir das ressourcenschonende Handeln auch unseren Kunden», erklärt Mark Ritzmann.
 
AEC in Servicearbeiten integriert
Auch die Garage Ritzmann führt den AEC bei Servicearbeiten automatisch aus. Ritzmann: «Bei der Fahrzeugübergabe überreichen wir den Kunden das AEC-Zertifikat und erklären ihnen, was es damit auf sich hat. Das Feedback darauf war bisher ausschliesslich sehr positiv.»




 
AEC-Newcomer des Monats Juni: Garage Raschle GmbH, Walenstadt (SG)
 
«Wir sind sehr motiviert und stehen voll hinter dem AEC!»
 
11. Juli 2016 autoenergiecheck.ch – «Gut Ding will Weile haben», sagte sich das Team der Garage Raschle und wartete auf den richtigen Zeitpunkt, den AEC einzuführen. Im Juni war es nun soweit, mit 65 Checks belegt der Garagenbetrieb aus Walenstadt (SG) auf Anhieb Platz 4 in der AEC-Monatshitparade.

 
«Gekannt haben wir den AutoEnergieCheck schon länger. Ich hatte während meiner Weiterbildung beim AGVS davon gehört. Und natürlich sind wir durch die Kampagne mit Dario Cologna auf den AEC aufmerksam geworden», erzählt Ignaz Schelbert, der Kundendienstberater der Garage Raschle GmbH. Ausserdem sei Walenstadt Energiestadt, da hätten sie ja fast nicht anders gekonnt, schmunzelt er.

Kunden haben super darauf reagiert
Auf das Erfolgsgeheimnis angesprochen, wie man ausserhalb der Radwechselsaison an so vielen Fahrzeugen den AEC durchführen kann, entgegnet Schelbert: «Wir sind alle sehr motiviert zur Sache gegangen und haben den Check an jedem Auto kostenlos gemacht, welches das Garagengelände verliess. Wir stehen voll hinter dem AEC.» Auch die Kunden hätten super darauf reagiert und seien beim Übergabegespräch sehr interessiert daran gewesen, was man gemacht habe. Dass die Garage Raschle den AEC durchführt hat sich dann auch rumgesprochen. Schelbert: «Ein Fahrlehrer ist zu uns gekommen und hat alle seine Autos optimieren lassen. Er lehrt seinen Fahrschülern schon den EcoDrive-Fahrstil und fand das passt perfekt.»

Aktion «Bezahlen Sie was Sie wollen» geplant
Das umtriebige Team um die Gebrüder Raschle, Geschäftsführer Urs und Werkstattleiter Beat, will nicht auf den AEC-Lorbeeren ausruhen. Um den Check noch mehr zu promoten, ist eine Aktion geplant. «Wie möchten eine auffällige AEC-Box mit dem Dario-Cologna-Pappkamerad und dem Energiestadt-Label aufstellen. Ganz gratis möchten wir den AEC dann aber nicht mehr anbieten. Das Motto soll lauten: Bezahlen Sie für den AEC so viel sie wollen – die Umwelt ist uns wichtig», führt Ignaz Schelbert aus.



AEC-Newcomer-Betrieb Mai: Auto Regli, Altdorf UR

«Nach dem ur!mobil-Tag gaben wir Vollgas»

10. Juni 2016 autoenergiecheck.ch – Mitte April fand in Altdorf der «ur!mobil»-Tag statt. Ortsansässige Garagenbetriebe zeigten interessierten Bürgern was der AEC bringt. Die Aktion war ein voller Erfolg, denn viele Altdorfer liessen ihr Auto energiechecken – 31 alleine im Mai bei der Seat-Vertretung Auto Regli.


Das Team der Auto Regli aus Altdorf UR. Links hinten mit der blauen Jacke steht Emanuel Regli.  Foto: Urner Wochenblatt

Auto Regli war einer der fünf Altdorfer Garagenbetriebe, die bei der Aktion mitmachten. Geschäftsführer Emanuel Regli: «Wir hatten den AEC bisher nur phasenweise angeboten. Am ur!mobil-Tag wurde mir klar, dass der Check ein zusätzlich kundenbindendes Instrument ist und wir gaben Gas.» So führte Auto Regli im Mai 31 AEC durch - von 0 auf 31 Checks in einem Monat. Das brachte Emanuel Regli und seinem Team den Titel «AEC-Newcomer» des Monats ein.

Lerneffekt für Lernende
«Dass ein Kunde nur wegen des AEC vorbeikommt, glaube ich nicht. Doch als kostenlose Zusatzleistung beim Radwechsel oder Service wird er gerne genommen», meint Emanuel Regli. Denn mit dem AEC werde den immer verbrauchssensibleren Autofahrerinnen und Autofahrern vor Augen geführt, mit wie wenig Aufwand ein grosser Spareffekt erzielt werden könne, so Regli. Einen positiven Einfluss des AEC spürt er auch bei seinen Lernenden: «Wenn die Jungen den AEC durchführen, erkennen sie die Zusammenhänge – zum Beispiel den Einfluss des Reifendrucks auf den Rollwiderstand und somit den Verbrauch – und lernen dabei.»

Hier erfahren Sie mehr über den AEC!
Hier gelangen Sie zur Monatshitparade!


 

AEC-Newcomer-Betrieb April: Garage Carrosserie Welti AG, Schattdorf UR

«Unsere Kunden sind super-zufrieden mit dem AutoEnergieCheck»

10. Mai 2016 autoenergiecheck.ch – Uri ist AutoEnergieCheck-Hochburg: Drei der ersten sechs Top-AEC-Garagenbetriebe des Monats April kommen aus dem Innerschweizer Kanton. Mit 123 durchgeführten Checks auch Bernhard Welti und sein Team von der Welti AG in Schattdorf.

Die Renault/Dacia-Garage ist seit Anfang Jahr im AEC-Programm dabei und hat sich Monat für Monat gesteigert. Im Februar führte das Team 62 AEC durch, im März 92 und im April 123. Dabei wollte Firmenmitinhaber Bernhard Welti zuerst gar nichts vom AutoEnergieCheck wissen: «Vor einem halben Jahr war ich noch komplett gegen den AEC. Ich wollte unseren Kunden nicht noch mehr zumuten.» Doch heute sieht er es ganz anders. «Die Kunden schätzen diesen zusätzlichen Service sehr. Wenn sie ihr Auto zum Räderwechsel oder in den Service bringen, bieten wir ihnen den AEC im persönlichen Gespräch kostenlos an, weisen sie auf die Vorteile hin. Nur einer hat bisher abgelehnt», erzählt Bernhard Welti.


Bernhard (ganz rechts) und Robert Welti (ganz links) sowie Martin Arnold (2. v. r.) führen den Betrieb.

Den Kunden leuchteten die AEC-Massnahmen – Klimaanlage aus, Beladung verringern, Eco-Drive-Fahrweise – auch ein, so Welti. Viele seien aber sehr überrascht, dass man mit mehr Reifendruck so viel sparsamer unterwegs sein soll. «Ich sage ihnen dann, sie sollen einmal etwas Luft aus dem Fahrradreifen ablassen, dann sehen sie, wie viel anstrengender es ist, zu trampen», erzählt der Hobby-Radrennfahrer schmunzelnd.

Auch wenn die Welti AG den AEC gratis anbietet, kommt doch Geld in die Kasse. Bernhard Welti: «Bei der Kontrolle des Motorenöls füllen wir den Öltank falls nötig kostenpflichtig auf. Und wenn wir bei der Reifenkontrolle sehen, dass die Spur verstellt ist, können wir auch diese Arbeit aufschreiben.» Das machen Bernhard Welti und sein Team natürlich nicht ohne vorher telefonisch angefragt zu haben, ob das gemacht werden soll.

AEC des Monats – Änderung Prämienmodell
Ab Mai wird das Prämienmodell insoweit angepasst, dass der AEC-Topf nicht mehr alleine an den Erstplatzierten ausbezahlt wird, sondern nur die Hälfte davon. Die andere Hälfte wird im Verhältnis 3 zu 2 an den Zweit- und Drittplatzierten verteilt.
 

AEC Newcomer Garagenbetriebe März: M. Johner AG, Pieterlen BE, Ruedi Tinner AG, Baden AG


 
Beim Autoenergiecheck kommt es nicht auf die Grösse an

12. April 2016 autoenergiecheck.ch – Eine tolle Leistung: Die AEC-zertifizierten AGVS-Garagisten haben bisher 20‘000 Tonnen CO2 eingespart. Auch dank den beiden AEC-Newcomern Johner AG (links) und Tinner AG (rechts), die im März fast 200 Autoenergiechecks durchgeführt haben.

Dass beide AEC-Neulinge eine Opel-Vertretung haben, ist Zufall. Die beiden Betriebe sind ansonsten grundverschieden. Die Johner AG ist eine kleinere Garage auf dem Land und die Tinner AG ein Grossbetrieb in der Stadt. Die Erkenntnis: Beim AEC kommt es nicht auf die Grösse an.

Die M. Johner AG in Pieterlen bei Biel ist dank des aufsässigen AGVS-Kundenberaters Heinz Kaufmann AEC-zertifiziert. «Beim ersten Besuch Kaufmanns hatten wir andere Prioritäten und verzichteten, beim zweiten Besuch diesen Februar konnte er uns dann überzeugen», erzählt Geschäftsführer Manfred Johner. Eine gute Entscheidung, denn schon im ersten Monat hat die Johner AG 53 AEC durchgeführt. «Wenn man A sagt, muss man auch B sagen – wir führen den AEC bei jedem Auto durch, das unser Gelände verlässt», erklärt der Geschäftsführer das Erfolgsrezept. Obwohl auch Johner nichts für den AEC verlangt, ist er überzeugt, dass es dem Geschäft zu Gute kommt: «Dank der Übergabe AEC-Zertifikats kommen wir mit den Kunden ins Gespräch und vertiefen so die Kundenbeziehung.»

Die Ruedi Tinner AG in Baden (AG) ist ebenfalls seit diesem Februar AEC-zertifiziert. «Beim Tag der Schweizer Garagisten Ende Januar wurde mir nochmals in Erinnerung gerufen, dass beim AutoEnergieCheck mit Reifendruck, Auspuff und Klimaanlage unter anderem Bauteile geprüft werden, die wir beim Service so oder so prüfen. Also habe ich mich entschieden, den AEC in unsere Servicearbeiten zu integrieren», erzählt Geschäftsführer André Tinner. So hat die Tinner AG bereits im ersten AEC-Monat 130 Autos gecheckt. Mit dieser Leistung belegt der Badener Garagist in der Monats-Hitparade den guten dritten Platz. André Tinner: «Die AEC-Arbeiten bedeuten zwar einen nicht bezahlten Zusatzaufwand, doch kommt diese Mehrleistung der Kundenbindung zu Gute. Ausserdem profilieren wir uns als kompetente Mobilitätsberater.»


Links das Team der Garage M. Johner (Chef, ganz links) und rechts der Patron der Ruedi Tinner AG, André Tinner.



AEC Newcomer des Monats Februar: AMAG SA, Nyon VD

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«Der Umweltschutz ist das überzeugendste Argument für den AEC»

10. März 2016 autoenergiecheck.ch - Noch im Januar konnte man die AutoEnergieChecks (AEC) der AMAG Filiale in Nyon VD an einer Hand abzählen. Im Februar wären dafür 23 Hände notwendig gewesen. Eindrückliche 115 AEC hat die AMAG SA Nyon durchgeführt.

Wenn das Total der getätigten Checks zählen würde, wären Tiago Oliviera, Leiter After-Sales, und sein Team gar AEC Garagenbetrieb des Monats. Doch weil die Auswertung neben den durchgeführten AutoEnergieChecks auch die Anzahl Mitarbeiter berücksichtigt, liegt die AMAG SA Nyon auf dem dritten Rang. Platz 1 belegt - schon das fünfte Mal in Folge - die Garage Moderne SA aus Bulle FR, gefolgt von der Turbotec GmbH aus Altdorf UR.

Herr Oliveira, im Januar hatten Sie erst ganz wenige AEC durchgeführt, im Februar 115 – was haben Sie gemacht?
Tiago Oliveira: Eigentlich nichts Besonderes. Wir haben einfach angefangen unseren Kunden den AEC konsequent zu empfehlen. Diese waren von den positiven Auswirkungen auf die Umwelt und das Portemonnaie überzeugt. So waren praktisch alle Fahrzeuge, die unser Firmengelände verliessen, AEC-gecheckt.

In der französischen Schweiz hat der AEC einen schwereren Stand als in der Deutschschweiz. Seit jedoch die Garage Moderne in Bulle beim AEC Vollgas gibt, hat sich das geändert. Wie gross war der Einfluss der AEC-Erfolge der Garage Moderne für Sie?
Die AEC-Erfolge der Garage Moderne hatten auf uns keinen Einfluss. Wir arbeiten für uns, gewohnt kundenorientiert und auf die Arbeit fokussiert. Wir pflegen mit unseren Kunden eine gute Beziehung.

Werden nun weitere Garagen in der Romandie auf den AEC-Zug aufspringen?
Das ist schwierig zu sagen, weil ja jeder Garagist frei wählen kann. Wenn ich aber die Rangliste der AEC-Garagenbetriebe des Monats Februar anschaue fällt mir auf, dass die Garage Moderne und wir die einzigen Betriebe aus der Romandie sind.

Was ist Ihrer Meinung nach das überzeugendste Argument des AutoEnergieChecks?
Ganz eindeutig die Umweltfreundlichkeit!

Glauben Sie, dass man mit der Durchführung des AEC Geld verdienen kann, auch wenn man ihn gratis anbietet?
Ja, denn durch das Kundengespräch bei der Übergabe des AEC-Zertifikates sind Folgeaufträge möglich. Zum Beispiel kann man den Kunden einen neuen Reifen mit geringem Rollwiderstand verkaufen oder das Auto mit stromsparenden LED-Tagfahrlichtern nachrüsten.



AEC-Newcomer des Monats Januar: Garage Eugster AG, Thal SG
 
«Seit Anfang Jahr geben wir mit dem AEC Vollgas»

 



8. Februar 2016 autoenergiecheck.ch – Die Garage Eugster AG aus Thal (SG) ist seit September AEC-zertifiziert. Doch aller Anfang ist schwer, bis im Dezember haben Fabian Eugster und seine Mitarbeiter lediglich vier AEC durchgeführt. Seit Anfang Jahr nun gibt das junge Team Vollgas. Das Resultat: 24 AutoEnergieChecks im Januar.

Fabian Eugster und sein Team sind nicht nur beim AutoEnergieCheck Newcomer. Die Garage Eugster AG in Thal am St.Gallischen Bodenseeufer wurde erst im April 2015 gegründet. Seit Sommer ist der Betrieb, der aus Garage, Carrosserie und Lackiererei besteht, Mitglied des AGVS. «Bei einem Besuch hat uns AGVS-Kundenberater Gustavo Ciardo den AEC vorgestellt, wir fanden das eine tolle Sache», erzählt der Firmengründer.

Seit September verfügt die Eugster AG über das AEC-Zertifikat, das es braucht, um den AutoEnergieCheck überhaupt durchzuführen. Fabian Eugster: «Wir wurden dann im Herbst so mit Arbeit überrannt, dass wir uns gar nicht auf den AEC konzentrieren konnten.» Der Jung-Garagist hatte aber schon nach den ersten Gesprächen mit Kunden das Potenzial des AEC erkannt. Seit Anfang Jahr nun geben Fabian Eugster (Inhaber/Geschäftsführer), Lino Spengler (Automechaniker/Werkstattleiter) und Ihrem Team (Thomas Graf, Nic Lettieri, Carrosserie) mit dem AEC Vollgas.


Das Team der Garage Eugster AG: Thomas Graf, Nic Lettieri, Fabian Eugster und Lino Spengler (v. l.)

«Der AEC sorgt für Gesprächsstoff mit dem Kunden. Wenn wir ihm erklären, dass man nur mit einem guten Reifen, der den richtigen Luftdruck hat, soviel herausholen kann, werden sie hellhörig» erzählt der Garagist. «Und bei Ihrem nächsten Reifenkauf, zählen Sie auf unsere Beratung», sagt Eugster. Denn am AEC verdient die Eugster AG direkt nichts. «Wir verrechnen nichts für die benötigte Zeit – der AEC gehört zu unserem guten Service», präzisiert Fabian Eugster.

 



Das Autohaus Ryser AG aus Oberwil BL ist «AEC-Garagenbetrieb des Jahres» 2015

22. Januar 2016 autoenergiecheck.ch - In Anwesenheit von über 400 Gästen, die sich zusätzlich zur AGVS-Tagung auch für das «Dîner des Garagistes» angemeldet haben, wurde erstmals der Titel «AEC-Garagenbetrieb des Jahres» verliehen. Gewonnen hat ihn die Autohaus Ryser AG aus Oberwil BL.

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Geehrt wurden jene drei AGVS-Mitgliederbetriebe, die 2015 am meisten AutoEnergieChecks durchgeführt haben. Die Ehrung wird seitens des AGVS auch als Motivation und Inspiration für all jene seiner Mitgliederbetriebe verstanden, die den AutoEnergieCheck noch nicht durchführen.

Die drei Erstplatzierten:
1.    Rang: Autohaus Ryser AG, Oberwil BL, vertreten durch Geschäftsführer Alberto Passeggio
2.    Rang: Garage Turbotec GmbH, Altdorf, vertreten durch Inhaber Robert Brand
3.    Rang: Garage Moderne, Bulle, vertreten durch Inhaber Pierre-Yves Lüthi

Für die Platzierung wurde seitens AGVS eine faire Formel entwickelt, die die Anzahl absolvierter AutoEnergieCheck in ein Verhältnis zur Betriebsgrösse setzt, damit auch kleinere Betriebe eine realistische Chance auf eine gute Rangierung haben. Robert Brand rief den Anwesenden zu, sie sollten ebenfalls auf diesen Zug aufspringen: «Wir bekommen von unseren Kunden wegen dieser Dienstleistung nur Komplimente. Geben Sie sich einen Ruck und bieten Sie den AEC ebenfalls an!» Die Preise wurden durch Tagungs-Moderator Patrick Rohr sowie durch Markus Peter, Leiter Automobiltechnik und Umwelt beim AGVS, verliehen.

Der Wettbewerb «AEC-Garagenbetrieb des Monats» wird auch 2016 weitergeführt. Aktueller Stand kurz vor Redaktionsschluss von AUTOINSIDE am 20. Januar: An der Spitze steht die Garage Moderne in Bulle. Das Rennen um den Titel «AEC-Garagenbetrieb des Jahres» 2016 ist eröffnet…



Dezember 2015: Garage Moderne zum Dritten

5. Januar 2016 autoenergiecheck.ch – Erfolgsgeschichte bei der AEC-Aktion «AEC-Garagenbetrieb des Monats»: Die Garage Moderne aus Bulle hat den Titel zum dritten Mal in Folge gewonnen.

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Den begehrten Titel schon dreimal gewonnen: Wir gratulieren Pierre-Yves Lüthi (r.) und seinem Team!

Gut zu wissen für die AEC-zertifizierten AGVS-Garagen: Am «Tag der Schweizer Garagisten» 2016 vom 19. Januar werden die drei besten AEC-Garagenbetriebe des Jahres 2015 ausgezeichnet. Den Bericht dazu finden Sie ab dem 20. Januar hier!

 

November 2015: Die Garage Moderne doppelt nach

8. Dezember 2015 autoenergiecheck.ch – Die Garage Moderne in Bulle arbeitet daran, dass alle Autos im Greyerzerland energiegescheckt sind. Denn mit 184 durchgeführten AEC haben Pierre-Yves Lüthi und seine Mitarbeitenden zum zweiten Mal in Folge den Titel «AEC-Garage des Monats» geholt.


Pierre-Yves Lüthi, Eigentümer der Garage Moderne in Bulle, in seinem Büro.

Was für einen Zaubertrank haben die Mitarbeitenden diese Westschweizer Garage wohl zu sich genommen, um ihre Mitkonkurrenten so ausstechen zu können? Bis vor kurzem waren es ja nur die Deutschschweizer, die den AEC überhaupt durchführten. Was es genau mit dem Erfolg auf sich hat, wollten wir vom Geschäftsführer Pierre-Yves Lüthi wissen.

Sie führen seit zwei Monaten den AEC durch und übertreffen alle anderen Garagen. Woraus besteht Ihr Zaubertrank?
Pierre-Yves Lüthi: Wir haben aber keinen Zaubertrank. Unser Erfolg beruht auf harter Arbeit. November ist ein schwieriger Monat. Die Kunden kommen zum Reifenwechsel. Wir haben aber die Zeit gefunden, unseren Kunden jedes Mal den AEC anzubieten. Denn heute zählt für einen Kunden besonders, was für einen Service er in einer Garage erhält. Der AEC ist eine zusätzliche Dienstleistung von uns, mit dem unsere Kunden Einsparungen erzielen können.

Alle Garagen können diesen Service anbieten. Wie erklären Sie, dass nur Ihre Garage so viele AEC durchführt?
Es nützt nicht viel, Ihrem Kunden etwas zu erklären, bevor er den Service von Ihnen erhält. Wenn Sie ihm einen – zurzeit kostenlosen – Service bieten und ihm danach erklären, warum Sie ihn durchgeführt haben, verschaffen Sie sich beim Kunden eher Gehör. Um uns von der Konkurrenz abzuheben, bieten wir einen einmaligen und qualitativ hochwertigen Kundendienst.

Wie läuft das bei Ihnen, nachdem Sie den AEC durchgeführt haben?
Wir müssen mit dem Kunden in Kontakt bleiben. Die Wartungen werden in immer grösseren Abständen durchgeführt und die Abgaskontrolle ist für neue Fahrzeuge nicht mehr vorgeschrieben. Mit dem AEC bieten wir unseren Kunden eine Antwort auf ihre Bedürfnisse. Sie kommen zu uns, um zusätzliche Erklärungen zu erhalten. Die Nähe zu unseren Kunden ist vielleicht unser Erfolgsrezept.

Wie werden Sie im Jahr 2016 mit dem AEC vorgehen?
Wir werden unser Engagement unseren Kunden gegenüber beibehalten und weiterhin den AEC bei allen Fahrzeugen durchführen, die in unsere Garage kommen. Ich denke, dass wir ab April eine Bilanz ziehen werden. Wir werden dann mehr Informationen gesammelt haben und genauer analysieren können, welche Auswirkungen der AEC auf unsere Kundschaft hat.
 



Oktober 2015: Erstmals ein Betrieb aus der Romandie

6. November 2015 agvs-upsa.ch – Der AEC hat in der Romandie bislang kaum Anklang gefunden. Die meisten AGVS-Garagisten haben ihn noch nicht eingeführt. Umso überraschender ist es, das zum ersten Mal und mit hervorragender Leistung ein Westschweizer Betrieb zur «AEC-Garage des Monats» gewählt wurde – die Garage Moderne in Bulle.

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Garage Moderne in Bulle: Eigentümer Pierre-Yves Lüthi (r.) und Dragan Petrovic, Leiter Kundendienst.

Der Eigentümer der Garage, Pierre-Yves Lüthi, und sein Kundendienstleiter, Dragan Petrovic, verbergen nicht, dass sie anfangs nicht vom AutoEnergieCheck überzeugt waren. Anlässlich einer Schulung des AGVS beim Arbeitgeberverband von Paudex wurde dann aber die Frage nach den Innovationen aufgeworfen, welche die Garagisten heute ihren Kunden anzubieten haben. Dragan Petrovic dachte sofort an den AEC. Schon am nächsten Tag begann er damit, diesen Service anzubieten. Das Ergebnis spricht für sich: Im Oktober 2015 wurde der AEC an 200 Fahrzeugen durchgeführt. Und dies mit einem Team von nur sieben Mechanikern.

Die Reaktion der Kundschaft war positiv. Der 30-minütige Service wird derzeit kostenlos angeboten. Auf lange Sicht könnte diese Dienstleistung aber kostenpflichtig und obligatorisch werden. Ein AEC dürfte jedoch nicht mehr als 50 Franken kosten. Welche wichtigen Empfehlungen sollten dem Kunden nach einem AEC mitgegeben werden? «Primär verweisen wir auf kostensparende Massnahmen, die ergriffen werden können», Dragan Petrovic nennt dazu einige Beispiele: «Denken Sie daran, den Reifendruck regelmässig zu kontrollieren. Bei einem zu tiefen Reifendruck verbraucht das Auto mehr Benzin und die Pneus nutzen sich schneller ab. Überlasten Sie zudem Ihr Auto nicht unnötig. So sollten Skiträger oder andere Dachboxen nicht das ganze Jahr über montiert bleiben.»

Die Herausforderung des Garagisten besteht darin, den Kunden zum Umdenken zu bewegen und sein Verhalten zu ändern, damit er von sich aus die Durchführung des AEC verlangt. Natürlich will jeder den grösstmöglichen Komfort, doch muss beispielsweise die Klimaanlage wirklich das ganze Jahr über laufen? Wenn die Dachbox auf dem Auto bleibt, obwohl sie nicht mehr benötigt wird, geschieht dies meist aus Gewohnheit oder schlicht aus Bequemlichkeit. All diese Faktoren belasten das Kostenbudget des Fahrzeugs. Fühlen Sie sich als Garagist nicht auch verpflichtet, Ihre Kunden über eine solche Sparmöglichkeit zu informieren und sie an den Vorteilen des AEC teilhaben zu lassen?

 


September 2015: 47 AEC in einem Monat

6. Oktober 2015 agvs-upsa.ch – Wer schon einmal einen AEC durchgeführt hat, kann die Leistung von Nino Imbriano, Andrea Ricchiello und Robert Kramer von der Churer Garage Bruno einschätzen. Der Kleinbetrieb hat im September 47 Autos gecheckt und ist damit AEC-Garage des Monats.

Für jene, die es noch nicht wissen: Beim AutoEnergieCheck (AEC) werden Motorenelektronik, Kühlleistung der Klimaanlage, allfällige Öl- und Kühlwasserverluste, Treibstoffsystem (Sichtprüfung), Dichtigkeit der Auspuffanlage, Reifendruck, Alter und Profil der Reifen sowie optional der Luftfilter gecheckt und abschliessend ein individuelles AEC-Zertifikat erstellt. Im Schnitt dauert so ein Check rund eine halbe Stunde. Umso erstaunlicher ist es, dass ein Kleinbetrieb (2 1/3 Stellen) mit 47 AEC im September schweizweit mengenmässig am zweitmeisten und mit eingerechneter Mitarbeiterquote am meisten Checks durchgeführt hat.

Garagenbesitzer Nino Imbriano zum Erfolgsgeheimnis: „Wir checken jedes Auto automatisch durch, das zum Kunden zurückgeht. Das gibt Übung und wir werden immer effizienter. So wie das Auto nach absolviertem AEC.“ Die Churer Automobilisten und Automobilistinnen schätzen es, dass die Garage diesen Service bietet. „Die Kunden finden es super, dass der AEC zu unserer Basisleistung kostenlos dazugehört. Viele kommen mit dem AEC-Zertifikat nochmal rein, bedanken sich und sind erstaunt, dass zum Beispiel mit dem optimalen Reifendruck so viel Sprit eingespart werden kann“, erzählt der gebürtige Italiener.

Wie sich der Zusatzservice AEC auf den Betriebsgewinn auswirkt, kann Nino Imbriano nicht beziffern: „Hauptsache die Kunden
sind zufrieden und wir tun etwas für die Umwelt.“


 
Andrea Ricchiello (l.) und Nino Imbriano von der Garage Bruno in Chur. Nicht auf dem Bild: Robert Kramer.



August 2015: Von 0 auf 74 AEC in einem Monat

7. September 2015 agvs-upsa.ch – In Altdorf fahren die Automobilisten auf den AutoEnergieCheck (AEC) ab. Nach der Turbotec GmbH im Juni hat mit der Walker GmbH erneut eine Garage aus der Urner Gemeinde schweizweit am meisten AEC durchgeführt – wir gratulieren!



Das Glanzresultat von 74 durchgeführten AEC ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass Patrick Walker (7. v. l. mit Töchterchen Sina im Arm) und sein Team erst Anfang August das AEC-Zertifikat erhalten haben. „Ich habe den Dario-Cologna-Pappkamerad zwar schon öfters in Garagen rumstehen sehen, was es damit auf sich hat, war mir aber nicht bewusst“; gibt der Geschäftsführer zu. Als ihm dann der AGVS-Aussendienstberater Franz Galliker den AutoEnergieCheck erklärt hatte, habe er nicht lange überlegen müssen. Patrick Walker: „Da die Zufriedenheit unserer Kunden und die Sorge zur Umwelt unsere grössten Anliegen sind, habe ich mich sofort um das AEC-Zertifikat bemüht.“

Dass die Walker GmbH nun gleich auf Anhieb AEC-Garage des Monats geworden ist, freut den gelernten Automobildiagnostiker und sein Team ausserordentlich. Mit den 525 Franken, die der Betrieb aus dem AEC-Topf erhält, hat Patrick Walker schon konkrete Pläne: „Wir gehen einmal im Jahr alle zusammen Skifahren. Mit dem Geld gibt’s einen extra AEC-Apéro!“

Wie sich der AEC, den Walker und sein Team bei jedem Auto das vom Hof rollt kostenlos ausführen, auf den Geschäftsgang auswirkt, lässt sich nach einem Monat freilich noch nicht sagen. „Der persönliche Kontakt zu den Kunden ist für uns sehr wichtig. Mit dem AEC haben wir nun einen weiteren Berührungspunkt und die Möglichkeit dem Autobesitzer etwas Gutes zu tun“, ist Patrick Walker überzeugt.


Juli 2015: Mit Sympathie und AEC

«Willkommen im sympathischen Autohaus»: So melden sich alle Mitarbeiter der Wederich, Donà AG am Telefon. Auch dank dieser Freundlichkeit hat die Basler Garage im Juli 40 AEC durchgeführt.

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Das Autohaus Wederich, Donà AG ist nicht das erste Mal AEC-Garage des Monats. Schon im April und Mai gewann die Basler Autohaus-Gruppe den prestigeträchtigen Titel. Damals allerdings der Hauptsitz in Muttenz (Autohaus Wederich Donà AG, Muttenz, April) und Oberwil (Autohaus Ryser, Mai).

Gratis Extraleistung
Der Erfolg gibt der Autohaus-Gruppe Recht. «Wir führen konsequent bei jedem Auto, bevor es unser Garagengelände verlässt, den AutoEnergieCheck durch», erklärt Dominik Jeker, der Filialleiter der Stadt-Basler-Filiale. Wenn der Kunde dann das Auto abholt, erklärt ihm Kundenberaterin Frau Baranzelli, dass er mit dem AEC eine Extraleistung - zu der von ihm gekauften Leistung – gratis dazu erhalten hat. Der Filialleiter: «Wir sagen zum Kunden, wir haben ihr Auto auf Energie gecheckt, das ist das Ergebnis, gehen mit ihm das Protokoll durch und erklären ihm auch, dass er mit einfachen Tricks Geld sparen kann.»
 
Zusatzaufträge möglich
Natürlich erhofft sich das Autohaus durch diesen Extraservice Zusatzaufträge an Land zu ziehen. «Wir schwatzen dem Kunden natürlich nichts auf. Aber wenn wir beim AEC sehen, dass der Reifen zwar immer noch genug Profil hat, aber schon acht, neun Jahre alt ist, dann ist es nicht falsch ihm zu sagen, dass es empfehlenswert wäre, nächstes Jahr neue Reifen zu kaufen», so Dominik Jeker.

Dialog mit Kunden
Doch Jeker weiss auch, dass es vielleicht nicht gleich zum Deal kommt: «Wenn wir mit dem Kunden den AEC durchgehen, ergeben sich Gesprächsthemen, wie zum Beispiel Tagfahrlicht. Fährt der Kunde mit Volllicht am Tag herum, weil sein Auto noch kein eingebautes Tagfahrlicht hat, erklären wir ihm, dass das halt mehr Energie braucht und vielleicht eine LED-Nachrüstung sinnvoll wäre. Einfach nur das AEC-Formular ins Auto legen bringt nicht, der Dialog ist wichtig.»

Die Autohaus-Gruppe hat die AEC-Philosophie verinnerlicht. Sie wird bestimmt nicht das letzte Mal AEC-Garage des Monats.

Das Gesamtklassement gibt’s hier.


Juni 2015: Den AEC-Turbo gezündet

Wie es der Name vermuten lässt, zählt die Turbotec GmbH auch Tuning-Freaks zu Ihrer Kundschaft. Umso erstaunlicher ist es, dass die Toyota-Vertretung 69 AutoEnergieChecks (AEC) durchgeführt hat, soviel wie keine andere Garage.

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«Turbotec war früher ein Tuningbetrieb. Und als ich vor drei Jahren die Toyota-Vertretung in Altdorf übernommen habe, wollte ich den Namen behalten», erklärt Firmeninhaber Robert Brand den sportlichen Namen. Noch rund fünf Prozent Tuning-Kundschaft zähle die Garage, relativiert Brand. 69 AutoEnergieChecks in einem Monat durchzuführen und «AEC Garagenbetrieb des Monats» zu werden, ist dennoch eine tolle Leistung. Das Erfolgsgeheimnis von Turbotec: «Der AEC gehört zu unserem guten Service. Wir führen den Check bei fast allen Autos durch, die unser Firmengelände verlassen. Und im Juni war viel los.»

Kundenbindung statt Umsatz
Als Kundenbindungsinstrument taugte der AEC bestens, erklärt der Firmenchef, die Leute schätzen es, wenn man einen umfassenden Service biete. Dennoch haben Brand und seine Mitarbeitenden schon vieles versucht, um die Kunden auf die Dienstleistung aufmerksam zu machen:«Auch wenn wir den Dario-Cologna-Pappkamerad mitten in den Verkaufsraum stellen, verlangt niemand den AEC von selbst.»

Robert Brand und die Turbotec GmbH werden aber nicht aufgeben, den AutoEnergieCheck weiter zu pushen: «Der AEC hat einen positiven Effekt auf die Umwelt und ist darum eine gute Sache.»


Mai 2015 : «Kunden springen darauf auf»

Freude herrscht in Oberwil BL: Die Autohaus Ryser AG wurde im Februar 2015 zum ersten «AEC-Garagenbetrieb des Monats» gewählt. 85 durchgeführte AutoEnergieCheck haben den Betrieb von Geschäftsführer Alberto Passeggio an die Spitze katapultiert.

«Am Anfang waren wir etwas skeptisch», gibt Alberto Passeggio zu, «aber dann haben wir einfach mal angefangen – und jetzt sind wir richtig angefixt.» Nach diesem Erfolg natürlich erst recht: Sein Betrieb, die Autohaus Ryser AG in Oberwil BL hat im Februar am meisten AutoEnergieCheck durchgeführt und ist «AEC-Garagenbetrieb des Monats». «Das ist der Hammer», freut sich Passeggio, «Wahnsinn, dass wir das geschafft haben!» Seit Februar prüft sein Team schlicht und einfach jedes Fahrzeug, das zum Verkauf steht, egal welcher Marke. Das sei übrigens auch ein zusätzliches Verkaufsargument, sagt Passeggio, «die Kunden springen darauf an». Sein Tipp: Er legt das AEC-Zertifikat zu den Wagenpapieren, womit es zusätzliche Bedeutung bekommt. Und er macht die Kundschaft auf die AEC-Vignette aufmerksam.

AEC als Einstiegsthema
Passeggio ist nicht der Einzige, der entdeckt hat, dass der AEC ein ideales Einstiegsthema ist, um das Gespräch mit umwelt- und verbrauchssensiblen Kunden auf das Thema Nachhaltigkeit zu lenken. «Von da an kann man dann problemlos überleiten auf weitere Themen wie Tagfahrlicht und stromsparende Glühbirnen oder LED», sagt Passeggio. Und genauso hält es auch sein Team, ohne das ohnehin nichts gehe: «Du musst deine Leute hinter dir haben», sagt er, «und sie müssen hinter dem Produkt stehen.»
 
Er jedenfalls empfiehlt seinen Kollegen, das Thema AEC jetzt aktiv an die Hand zu nehmen. «Man muss es mal selber gemacht haben», sagt er. «Dann ergibt sich alles von selber.» Er wurde erst im vergangenen Jahr auf den AEC geschult, sein Betrieb ist schon zum «AEC-Garagenbetrieb» des Monats gewählt worden – und er mutierte vom Zweifler zum überzeugten Botschafter.


«Der AutoEnergieCheck lässt sich auf unterschiedliche Art einsetzen»

Eine der Stärken des AutoEnergieCheck (AEC) ist, dass er sich auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen lässt, sagt Markus Peter, Leiter Automobiltechnik und Umwelt beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS). Mit der Entwicklung des AEC ist er soweit zufrieden.

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Herr Peter, die AGVS-Garagisten scheinen den AutoEnergieCheck sehr unterschiedlich einzusetzen: die einen verkaufen ihn, wobei sich die Preise deutlich unterscheiden können, die anderen machen ihn einfach grundsätzlich an jedem Auto und verrechnen dafür nichts, jedenfalls nicht offiziell. Was ist die Haltung des AGVS dazu?
Mit dem AutoEnergieCheck stellt der AGVS seinen Mitgliedern ein wertvolles und umweltfreundliches Kundenbindungs-Werkzeug zur Verfügung. Eine Stärke des AutoEnergieChecks ist gerade die Möglichkeit, dass er sich auf unterschiedliche Art und Weise einsetzen lässt. Sei es beim Fahrzeugverkauf, als Einzelauftrag oder in Kombination mit anderen Werkstattarbeiten. Daraus ergeben sich dann auch die unterschiedlichen Preise, welche dem Kunden für den AutoEnergieCheck in Rechnung gestellt werden.
 
Wie stehen Sie persönlich zur zweiten Variante?
Im Sinne einer starken Präsenz des AutoEnergieChecks in der Öffentlichkeit und eines hohen Umweltnutzens freut es mich, wenn in den AGVS-Mitgliedsbetrieben möglichst viele Checks durchgeführt werden. Natürlich wäre es ideal, wenn die Kunden den Check mehrheitlich von sich aus wünschen und entsprechend bereit sind für den 30-minütigen Arbeitsaufwand zu bezahlen. Andererseits bietet sich der AutoEnergieCheck auch dazu an, den Kunden mit einem Plus an Dienstleistung zu überraschen, die nicht in Rechnung gestellt wird. Ich persönlich halte dies für einen vielversprechenden Ansatz.
 
Ist es nicht etwas riskant, eine Dienstleistung, die mit Aufwand verbunden ist, einfach gratis zu erbringen?
Betrachtet man nur den direkten Aufwand und Ertrag des AutoEnergieChecks, würde die Rechnung so natürlich nicht aufgehen. Berücksichtigt man hingegen, dass der AutoEnergieCheck für ein gesteigertes Kundenvertrauen und Zusatzgeschäfte im After Sales (Verkauf höherwertiger Reifen, Nachrüstung von LED-Tagfahrleuchten etc.) sorgt, sieht die Bilanz schon deutlich positiver aus. Zählt man nun noch die dank der Unterstützung durch EnergieSchweiz möglichen Rückvergütungen an aktive AEC-Garagisten hinzu, resultiert für den Garagisten ein ausgewogenes Ergebnis.


Jene Garagisten, die die Dienstleistung AEC auch weiterhin zu verkaufen versuchen, werden auf diesem Weg nie eine Chance haben, den AGVS-internen AEC-Wettbewerb gewinnen zu können. Verzerrt das nicht den Wettbewerb?
er AEC-Wettbewerb wurde insbesondere auch dafür ins Leben gerufen, dass diejenigen Garagisten, welche den Check sehr günstig anbieten bzw. gar nicht in Rechnung stellen, eine Entschädigung für ihre im Sinne der Umwelt und für positive Kundenreaktionen erbrachte Arbeit erhalten können. Dieses Engagement soll mit dem Wettbewerb belohnt werden. Garagisten, die den AutoEnergieCheck verkaufen können, können zwar in der Regel insgesamt weniger Checks durchführen, erzielen aber pro Check einen wesentlich höheren Deckungsbeitrag. 
 
Besteht mit der kostenlosen Erbringung dieser Dienstleistung nicht die Gefahr, dass sich die Kunden an solche Gratisdienstleistungen, bei der sie sogar noch erheblich Geld sparen, gewöhnen?
Dieses Risiko würde dann bestehen, wenn der AutoEnergieCheck einfach so verschenkt wird, ohne Kombination mit anderen Werkstattarbeiten oder dem Fahrzeugverkauf. Es ist ähnlich wie bei der Fahrzeugwäsche: Kein Garagist würde die Fahrzeuge seiner Kunden einfach so kostenlos waschen, hingegen ist es vielerorts üblich, dass das Fahrzeug nach einem Service oder einer Reparatur gewaschen wird ohne dies dann dem Kunden in Rechnung zu stellen.

Zerstört man mit dieser Methode nicht eine Dienstleistung, die ursprünglich für etwas zusätzlichen Umsatz hätte sorgen sollen?
Natürlich ist es ideal, wenn sich bereits die Durchführung des AutoEnergieChecks verrechnen lässt. Die Erfahrungen einiger Garagisten zeigen jedoch, dass sich der AEC alleine nur schwer verkaufen lässt, weshalb sie ihn in attraktive Pakete einbinden und damit die Kundenakzeptanz erhöhen. Die entscheidende Frage für den Garagisten ist doch, ob der Kunde sein Angebot annimmt und das Fahrzeug in seine Werkstatt und nicht woanders hin bringt. Der AEC kann dann indirekt sehr gut für zusätzlichen Umsatz sorgen, denn dank ihm rücken für den Kunden bis anhin eher uninteressante Themen wie Leichtlaufreifen, Klimaanlage, Leichtlauf-Öl oder Tagfahrleuchten ins Zentrum.
 
Ist es nicht so, dass wenn man einmal eine Dienstleistung gratis erbracht hat, dass man dann nie mehr Geld dafür verlangen kann, weil das ja niemand verstehen würde? Mit anderen Worten: Ist der AEC als bezahlte Dienstleistung damit nicht bereits am Ende?
Nein. Wie erwähnt wird der AEC ja nicht einfach so verschenkt, sondern versteht sich als Zusatzdienstleistung, die bei einem Fahrzeugverkauf oder bei grösseren Werkstattarbeiten kostenlos durchgeführt werden kann. 
 
Belohnen Sie mit dem aktuell geltenden System beim AEC-Wettbewerb nicht jene, die den AEC kostenlos erbringen, was den Wert der Dienstleistung an sich in Mitleidenschaft zieht?
Ein Wettbewerb sorgt in erster Linie für eine Motivation, etwas zu tun, das man sonst nicht oder weniger engagiert tun würde. Dieser Effekt ist auch beim AEC-Wettbewerb deutlich festzustellen. Die aktivsten Garagisten sorgen insgesamt für einen gesteigerten Bekanntheitsgrad des AutoEnergieChecks und für etliche Tonnen eingesparter CO2-Emissionen. Der Wert für die Umwelt ist also umso höher je mehr Checks durchgeführt werden. Ein hoher Bekanntheitsgrad macht den AutoEnergieCheck zudem attraktiver für Kooperationen mit Unternehmen, Gemeinden oder Behörden.
 
Können Sie uns ein kurzes Update machen über die Zahl an AGVS-Garagisten, die inzwischen den AEC anbieten?
Derzeit verfügen 920 Betriebe über die Voraussetzungen, den AEC anbieten zu können. Rund 60 Garagisten führen tatsächlich Checks durch.
 
Sind Sie mit der Entwicklung zufrieden?
Ja und nein. Wir haben bereits eine grosse Anzahl Betriebe, die grundsätzlich Interesse zeigen und den AEC anbieten können, das ist erfreulich. Die Zahl der aktiven AEC-Garagisten dürfte aber deutlich höher sein, dies ist nach wie vor eine Herausforderung. Erfreulich ist das positive Echo der Garagisten auf die Rückvergütungen, welche dank der Unterstützung durch EnergieSchweiz erst möglich sind. Die Anzahl Checks konnte dadurch massiv gesteigert werden.


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