17. Austragung
 
«Tag der Schweizer Garagisten» 2023

Dienstag, 17. Januar 2023, im Kursaal Bern

Das Auto: Faszination mit Zukunft
Knapp drei Viertel aller Personenkilometer in der Schweiz werden mit dem Auto absolviert. Kein anderes Transportmittel erreicht auch nur annähernd dessen Bedeutung. Das hat auch damit zu tun, dass das Auto als sofort verfügbares, praktisches und erst noch bequemes Transportmittel in seiner Flexibilität allen anderen überlegen ist. Doch das Auto war schon immer mehr als nur Transportmittel – daran hat sich bis heute nichts geändert. Das Automobil faszinierte gestern, es fasziniert heute – und es wird auch morgen faszinieren. «Das Auto», sagt Professor Dr. Kurt Möser, der am «Tag der Schweizer Garagisten» 2023 auftritt, «ist eigentlich gar kein Fahrzeug, sondern eine universale Emotionsproduktionsmaschine.»

Der nächste «Tag der Schweizer Garagisten» 2023 wird zentralen Fragen rund um das Auto, dessen aktuelle Situation und dessen Zukunft nachgehen. Unter anderem auch jener, wie die Automobilindustrie die Faszination Auto vom Verbrenner auf das Elektroauto und damit ins laufende Jahrhundert transportieren will. Eine faszinierende Aufgabe, die mit einer grossen Verantwortung verbunden ist und die Mitglieder des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) brennend interessiert. Ein grosser Teil ihres künftigen Geschäftsmodells hängt davon ab, wie erfolgreich es den Herstellern gelingt, diesen Transfer an Emotionen über faszinierende Modelle und Spitzentechnologie zu gewährleisten.

 
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Herzlich willkommen!

Liebe AGVS-Mitglieder, geschätzte Gäste, liebe Kolleginnen, Kollegen, Partner und Freunde des Schweizer Autogewerbes


Das Programm der grössten Fachveranstaltung der Schweizer Autobranche steht unter dem Titel: «Das Auto: Faszination mit Zukunft». Damit will der AGVS ein selbstbewusstes Zeichen setzen. Es geht darum, verantwortungsvoll, aber auch klar für den motorisierten Individualverkehr einzustehen und den Wert, den er für Wirtschaft und Gesellschaft einnimmt, zu würdigen. Dass das Auto auch in Zukunft seinen hohen Stellenwert halten wird, daran besteht für uns überhaupt kein Zweifel. Wir sind überzeugt, dass uns diese Faszination für das Auto in Zukunft genauso erhalten bleibt wie seine hohe Systemrelevanz.

Zum Auftakt des Schweizer Wahljahres 2023 soll mit dem Thema der Tagung auch auf den Widerspruch aufmerksam gemacht werden, dass das Auto trotz immenser Fortschritte in Technologie, Sicherheit und Ökologie politisch nach wie vor unter einem besonders grossen Druck steht. Diesem Druck wollen und müssen wir entgegenwirken.

Als verlässlicher Partner der Autobranche freut sich der AGVS auf eine erneut grosse Teilnahme.

Mit besten Grüssen im Namen des Zentralvorstandes


 
Thomas Hurter, AGVS-Zentralpräsident

Das Tagesprogramm vom 17. Januar 2023

Der «Tag der Schweizer Garagisten» 2023 beginnt um 09.30 Uhr und bietet ein inspirierendes Programm mit kompetenten Referenten und Talkgästen. Moderiert wird der Anlass von Maria Victoria Haas und Röbi Koller.
Ab 08.30 Uhr «Garagisten-Zmorge»
09.35 Uhr Begrüssung und Einführung / Positionierungsreferat durch AGVS-Zentralpräsident Thomas Hurter.
09.50 Uhr Grussadresse aus Brüssel und Referat durch Daniel Mes, Mitglied des Kabinetts von EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermanns und verantwortlich für die Dossiers Verkehr und digitale Aspekte des «European Green Deal». Einführung in die Gedankenwelt Brüssels zur Entwicklung der Verkehrs- und Umweltpolitik der EU per Video.
 
Anschliessend Fragen durch Moderator Röbi Koller
10.15 Uhr Das Auto in der Schweiz: Bedeutung versus politische Entwicklung
Referat von Prof. Dr. Reiner Eichenberger, Universität Freiburg über den wirtschaftlichen und politischen Stellenwert des motorisierten Individualverkehrs.
10.50 Uhr Diskussion mit Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (ASTRA), Bernard Lycke, Generalsekretär CECRA, und Nationalrat Jürg Grossen (GLP/BE) über die politische Entwicklung in der Verkehrs-, Energie- und Umweltpolitik der Schweiz und Europas.
11.25 Uhr Elektromobilität: Emotionen unter Strom?
Wie die Automobilindustrie die «Faszination Auto» vom Verbrenner auf das Elektroauto übertragen will – und kann.
 
12.00 Uhr Lunch und Networking
13.30 Uhr Motorsport, Technologietransfer und CO2-freier Treibstoff
Gespräch mit «Motorenzauberer» Mario Illien und Unternehmer Flavio Helfenstein über die Faszination, technische Grenzen zu verschieben, Synfuels – und warum die Politik in die falsche Richtung geht.
14.10 Uhr Faszination Handel – auch in Zukunft?
In seinem Referat nimmt lic.iur Tobias Treyer, Advokat mit Spezialgebiet Vertriebsrecht im Automobilbereich, die Tendenz zu Agenturverträgen unter die Lupe und zeigt auf, wovor sich Markenvertreter schützen müssen – und wie sie das können.

Anschliessend: Diskussion mit Antje Woltermann, Geschäftsführerin Betriebs- und Volkswirtschaft und Fabrikate beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, und mit dem Freiburger Garagenunternehmer und ESA-Präsidenten Hubert Waeber.
15.10 Uhr Rückblick und Ausblick: Wohin das Auto der Zukunft rollt
«Autofaszination ist ein Teil unserer eigenen Gefühlsgeschichte. Wir dürfen sie nicht wegschieben. Wir müssen Sie begreifen», sagt der Technikhistoriker Kurt Möser und zeigt mit einem Blick zurück, wie die Zukunft des Autos aussieht.
15.45 Uhr Mehr als ein Auto: Kulturgut
Der Liechtensteiner Finanzunternehmer Fritz Kaiser ist nicht nur ein leidenschaftlicher Autosammler, er engagiert sich über den von ihm gegründeten «The Classic Car Trust» (TCCT) auch für die Förderung des internationalen automobilen Erbes.
 
16.20 Uhr Abschluss der Tagung durch Thomas Hurter

Anschliessend: Aperitif und «Benzingespräche». 
   
18.00 Uhr «Dîner des garagistes» – «The Blackouts»
Krönender Abschluss des Tages und die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Im Abendprogramm: «The Blackouts» – eine faszinierende Show von LED-Performancekünstlern aus der Schweiz.

Diese Veranstaltung dauert bis circa 21.00 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich
 
  
Zeit- und Programmänderungen vorbehalten.
 
 

Moderation

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Maria Victoria Haas
Maria Victoria Haas ist eine der vielfältigsten Moderatorinnen der Schweiz: Sie spricht fliessend Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Englisch und Rätoromanisch. Die 42-Jährige lebt im Tessin, schreibt nebenbei Krimis, mixt Cocktails – und boxt.
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Röbi Koller
Er gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten und erfolgreichsten Radio- und TV-Moderatoren der Schweiz. Die von ihm moderierte Sendung «Happy Day» ist das mit Abstand erfolgreichste Sendegefäss im Schweizer Fernsehen. Röbi Koller führt bereits seit 2019 durch den «Tag der Schweizer Garagisten».

 

Die Tagungsgebühr inklusive Lunch

Für AGVS-Mitglieder:
CHF 320.– zuzüglich MWST
 
Für Nichtmitglieder:
CHF 370.– zuzüglich MWST
 
Pro AGVS-Mitglied darf eine Lernende oder ein Lernender kostenlos teilnehmen.
Bitte vermerken Sie deren/dessen Namen auf dem Anmeldeformular.
 
Und ab 18 Uhr «Dîner des garagistes» – gepflegtes Drei-Gang-Dîner, anregende Unterhaltung und Zeit für kollegialen Austausch

Unkostenbeitrag von CHF 80.– pro Person zuzüglich MWST.


Jetzt anmelden

 

Tagungsort

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Weitere Informationen erhalten Sie bei:
AGVS, Monique Baldinger, Wölflistrasse 5, 3006 Bern
Telefon 031 307 15 26, monique.baldinger@agvs-upsa.ch

 
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Die Referenten und Talkgäste

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Thomas Hurter
Der Schaffhauser SVP-Nationalrat wurde an der AGVS-Delegiertenversammlung vom 8. September 2021 einstimmig zum neuen Zentralpräsidenten gewählt und ist seit 1. Oktober 2021 im Amt. Thomas Hurter ist unter anderem auch Zentralpräsident des Automobil Clubs der Schweiz (ACS) und ein profilierter Vertreter der motorisierten Mobilität.
 
 
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Daniel Mes
Daniel Mes ist Jurist und arbeitet seit Dezember 2019 im Kabinett von EU-Vizekommissionspräsident Frans Timmermanns. Im Zentrum seiner Tätigkeit steht der «Green Deal», der Klimapakt, mit dem die EU als erster Kontinent weltweit bis 2050 klimaneutral werden will. In diesem Rahmen kümmert sich Daniel Mes um die Themen Verkehr und digitale Aspekte des «Green Deal».
 
 
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Prof. Dr. Reiner Eichenberger
Reiner Eichenberger ist Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Freiburg, Forschungsdirektor des Center for Research in Economics, Management and the Arts. Seine Spezialgebiete sind – neben der Wirtschafts- und Finanzpolitik – die ökonomische Analyse des politischen Prozesses und politischer Institutionen. Reiner Eichenberger gehört seit Jahren zu den einflussreichsten Ökonomen der Schweiz.
 
 
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Jürg Röthlisberger
Jürg Röthlisberger ist seit Ende 1997 für das Bundesamts für Strassen (ASTRA) tätig, zunächst als Gebietsverantwortlicher Ostschweiz. Ab 2004 war er als Vizedirektor für die Abteilung Strasseninfrastruktur verantwortlich, 2012 ernannte ihn der Bundesrat zum stellvertretenden Direktor und seit dem Jahr 2015 leitet Jürg Röthlisberger das Bundesamt als dessen Direktor.
 
 
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Jürg Grossen
Jürg Grossen sitzt seit 2011 im Nationalrat und ist seit 2017 Präsident der Grünliberalen Partei der Schweiz. Er gehört zu den profiliertesten Energie- und Klimapolitikern der Schweiz. Der gelernte Elektroplaner ist Unternehmer und präsidiert seit 2017 Swiss eMobility, einen Interessenverband für Elektromobilität, sowie den Fachverband für Solarenergie Swissolar.
 
 
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Bernard Lycke
Bernard Lycke ist Generaldirektor von CECRA, dem europäischen Dachverband, der die nationalen Automobilhandelsverbände und die europäischen Markenhändlerräte zusammenfasst. Seit 2011 ist er für das CECRA-Büro in Brüssel verantwortlich. Seine Aufgabe besteht darin, die Interessen der Kfz-Händler und Werkstätten in Europa gegenüber europäischen Institutionen zu vertreten und zu fördern.
 
 
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Mario Illien
Mario Illien ist Ingenieur und Motorenentwickler und wird landläufig auch als «Motorenzauberer» bezeichnet. Er ist Gründer und Mitbesitzer von Ilmor und zweifacher Träger des Louis Schwitzer Award for Engineering Innovation Excellence. Er baute über Jahre erfolgreich Motoren für die IndyCar-Rennserie und auch für die Formel 1. Mario Illien engagiert sich zudem stark für das Thema Synfuels.
 
 
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Flavio Helfenstein
Flavio Helfenstein ist als ehemaliger Schweizer-, Europa- und Weltmeister einer der prominentesten Vertreter der jungen Generation im Schweizer Autogewerbe. Er ist seit sechs Jahren erfolgreicher Unternehmer.
 
 
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Tobias Treyer
Der Advokat Tobias Treyer ist unter anderem spezialisiert auf Vertragsrecht, Medienrecht und Vertriebsrecht im Automobilbereich. Mit seinem Know-how steht er verschiedenen Interessensverbänden sowie Unternehmen beratend zur Seite und fungiert als Ombudsmann der Volkswagenkonzernmarken.
 
 
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Antje Woltermann
Antje Woltermann ist Geschäftsführerin und verantwortlich für den Bereich Betriebs- und Volkswirtschaft sowie Fabrikate beim Zentraldeutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), dem deutschen Schwesterverband des AGVS. Darüber hinaus ist sie Geschäftsführerin verschiedener Händlerverbände (sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene). Sie ist Sprecherin der im April 2019 gegründeten Automobilhändlerallianz Alliance of European Car Dealers and Repairers (AECDR) in Brüssel.
 
 
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Hubert Waeber
Der Freiburger absolvierte eine Lehre als Automechaniker in einer Ford-Garage in Freiburg und wurde im Alter von erst 25 Jahren Chef einer grossen Ford-Garage. 2005 hat er die AHG-Holding AG gegründet. Im Raum Bulle-Freiburg-Biel führt das Unternehmen inzwischen 12 Garagen und vertritt dabei unter anderem die Marken Opel, Mazda, Ford, Isuzu und Crosscamp. Hubert Waeber ist seit 2022 auch Präsident der ESA.
 
 
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Prof. Dr. Kurt Möser
Kurt Möser war bis zu seiner Pensionierung 2021 apl. Professor für Technikgeschichte am Institut für Geschichte des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Er war erst wissenschaftlicher Volontär, dann seit 1989 Konservator am Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim mit dem Schwerpunkt Mobilitätsgeschichte, dazu Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen. Er hat Bücher und zahlreiche Arbeiten zur Kulturgeschichte der Technik, zur Mobilitäts- und zur Militärgeschichte veröffentlicht.
 
 
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Fritz Kaiser
Fritz Kaiser ist Finanzunternehmer, Investor und Philanthrop aus dem Fürstentum Liechtenstein. Er ist Mitbegründer und Chairman von Kaiser Partner, einer Wealth-Management-Gruppe mit Sitz in Vaduz. Fritz Kaiser war einer der Gründer der DTM und von 1995 bis 2000 Präsident und Miteigentümer des Schweizer Rennstalls Red Bull Sauber Petronas. Heute engagiert er sich als Gründer des The Classic Car Trust für die Erhaltung des Autos als Kulturgut. Fritz Kaiser ist für seine Engagements mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Komturkreuz des Fürstlich Liechtensteinischen Verdienstordens.
 
Impressionen vom «Tag der Schweizer Garagisten» 2022