Aktionäre stimmen Megafusion zu

5. Januar 2021 agvs-upsa.ch – Der Weg für einen der grössten Autokonzerne der Welt, Stellantis, ist frei. Aktionäre von FCA und PSA haben fast einstimmig der Fusion zum Mega-Konzern zugestimmt.

artikel_stellantis_920x510.jpgQuelle: PSA/FCA

pd/jas. Die Aktionäre des französischen Autoherstellers PSA mit Marken wie Peugeot, Citroen, DS Automobile und Opel unter der Führung von Carlos Tavares haben der Fusion zu einem der grössten Autokonzerne zugestimmt. Genauso wie die Aktionäre von Fiat-Chrysler Automobiles (FCA), deren Konzern unter anderem Fahrzeuge der Marken Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Fiat, Jeep, Lancia oder auch Maserati produziert. An ausserordentlichen Hauptversammlungen gaben die Aktionäre am 4. Januar 2021 jeweils mit überwältigender Mehrheit grünes Licht für die Fusion.

Mit dem Zusammenschluss soll unter dem Namen Stellantis der viertgrösste Autokonzern der Welt entstehen. Nur Volkswagen, Toyota und der Verbund von Renault-Nissan sind noch grösser. PSA und FCA verkauften vor der Coronakrise zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr und erreichten einen Umsatz von umgerechnet fast 185 Milliarden Franken. «Stellantis wird einer der weltweit führenden Fahrzeughersteller sein», erklärte der FCA-Verwaltungsratschef John Elkann. Und PSA-Konzernchef Carlos Tavares erklärte: «Wir sind bereit für diese Fusion.»

Nach der jetzigen Zustimmung der Aktionäre und dem Erhalt der endgültigen behördlichen Genehmigungen gehen FCA und PSA davon aus, den Zusammenschluss bereits bis am 16. Januar 2021 unter Dach und Fach zu bringen. So dass der Handel der Stellantis-Stammaktien am Montag, 18. Januar 2021, an den Börsen in Mailand und Paris sowie am Dienstag, 19. Januar 2021,an der USA-Börse in New York starten kann.
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