«Die Umweltdiskussion betrifft unser Gewerbe direkt»

30. August 2019 agvs-upsa.ch – Das Programm für den «Tag der Schweizer Garagisten» steht. Die Gäste dürfen sich auf eine interessante Tagung mit spannenden Referenten freuen. Im Zentrum steht das Verhältnis des Garagisten zu seinen Kunden, das im Herbst im Rahmen einer Umfrage repräsentativ erforscht wird.
 

kro. Herr Wernli, der Politologe Claude Longchamp wird am «Tag der Schweizer Garagisten» 2020 anhand der aktuellen Umweltdiskussion aufzeigen, wie und weshalb gesellschaftliche Trends entstehen und welche Auswirkungen sie haben. Weshalb ist das für den Garagisten relevant?
Urs Wernli: Vor allem, weil die Umweltdiskussion verschiedene Folgen hat: Gesellschaftlich beeinflusst sie das Verhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmer und politisch hat sie Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Parlaments und die Gesetzgebung. Davon ist die Autobranche direkt betroffen – und damit auch die AGVS-Mitglieder. 

Als Referent tritt auch Pascal Previdoli auf, der stellvertretende Direktor des Bundesamtes für Energie. Warum?
Auf seine Teilnahme legen wir grossen Wert. Wir wollen damit zeigen, dass zwischen unserem Gewerbe und den Behörden stetig an Brücken gebaut wird. Die anstehenden Herausforderungen können wir besser gemeinsam meistern. Deshalb verstehen wir diesen Dialog auch als Zeichen, zur Lösung beizutragen. 

Welche Rolle übernimmt Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen (Astra), im Programm?
Der AGVS bringt sich konstruktiv in die Umwelt- und die Verkehrspolitik ein. Das Astra kann massgeblichen Einfluss nehmen auf die Entwicklung der individuellen Mobilität. Es wird also spannend sein, vom Astra-Chef persönlich zu erfahren, wie er die Entwicklung sieht und wo er als nächstes die Hebel ansetzt. 

Am 14. Januar im Kursaal in Bern präsentiert der AGVS auch die Resultate einer Marktforschung zum Verhältnis Automobilist und Garagist. Was ist hier der Hintergrund?
Unsere Mitglieder stehen täglich in Kontakt mit ihren Kunden und erhalten direkte Rückmeldungen. Das sind individuelle und für jeden Betrieb sehr wichtige Momentaufnahmen. Mit der Befragung der Automobilisten wollen wir unseren Mitgliedern ergänzende Anhaltspunkte für die nahe Zukunft präsentieren. Deshalb haben wir mit Link ein renommiertes Marktforschungsinstitut beauftragt, die Stellung des Garagisten bei seinen Kunden auf einer repräsentativen Basis zu erforschen. Wir versprechen uns davon viele konkrete Hinweise, die es unseren Mitgliedern erlauben, verstärkt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen. 

Welche Aufgabe hat Michael Jost von VW?
Dass es uns gelungen ist, den Chefstrategen von Volkswagen für ein Referat zu verpflichten, ist fantastisch. Es dürfte spannend werden, zu erfahren, wie sich VW vom Autohersteller zum Mobilitätsdienstleister wandeln will und was das für den Handel bedeutet. Das ist nicht nur für VW-Händler interessant, sondern für die gesamte Branche. Gelegenheiten, solche Informationen aus erster Hand zu bekommen, sind rar. 

Lesen Sie das ausführliche Interview in der September-Ausgabe von AUTOINSIDE.
 
«Kunden, Umwelt, Kompetenzen» – und ein hoher Nutzwert
Im Zentrum des 15. «Tag der Schweizer Garagisten» vom 14. Januar 2020 im Kursaal in Bern steht das Verhältnis zwischen dem Garagisten und seinen Kunden als wichtigsten Stakeholdern. Um diesem für das einzelne Mitglied höchst relevanten Verhältnis auf den Grund zu gehen, hat der AGVS das Meinungsforschungsinstitut Link mit einer repräsentativen Marktstudie beauftragt. Die Resultate der Umfrage bei über 1000 Automobilistinnen und Automobilisten in der Schweiz werden am 14. Januar im Rahmen der AGVS-Tagung vorgestellt. 

Der «Tag der Schweizer Garagisten» 2020 wartet noch mit weiteren Höhepunkten auf: Politologe Claude Longchamp wird darlegen, wie und warum gesellschaftliche Trends entstehen und welche Auswirkungen sie schliesslich politisch haben können – am Beispiel der aktuellen Umweltdebatte. Welche Auswirkungen die Ausrichtung der Hersteller in Richtung Mobilitätsdienstleister auf den Handel haben, wird ebenfalls aufgezeigt. Und zwar von äusserst kompetenter Seite: Es ist dem AGVS gelungen, Michael Jost, den Leiter Strategie des Volkswagenkonzerns, als Referenten zu gewinnen. 

Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Teilnehmer zum Abschluss der Veranstaltung im Rahmen des traditionellen «Dîner des garagistes»: Philip Keil, Deutschlands bekanntester Pilot, nimmt die Gäste mit auf einen ganz besonderen Flug – einen, der fast in einer Katastrophe geendet hätte. Was Keil daraus für Teams in Unternehmen ableitet, ist von ausgesprochener Faszination.

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