Mix aus Theorie und Praxis als Erfolgsfaktor

26. Februar 2019 agvs-upsa.ch – Selbst wenn die Erinnerungen bei vielen noch frisch sind: Der «Tag der Schweizer Garagisten» ist Geschichte. Bevor der AGVS auf die Veranstaltung im kommenden Jahr blickt und mit der Programmentwicklung und der Organisation beginnt, wertet er traditionsgemäss die Antworten der Teilnehmerbefragung aus. Sie fiel auch dieses Jahr sehr gut aus und enthielt Anregungen zur Verbesserung.

kro. Sie war die «Abräumerin» des Tages: Magdalena Martullo-Blocher erhielt für ihren Auftritt am «Tag der Schweizer Garagisten» vom 15. Januar im Kursaal in Bern nicht nur lautstarken Applaus, sondern in der anschliessenden Befragung auch eine Traumnote. Das Interview, das Moderator Patrick Rohr mit Martullo-Blochers führte, war mit Schlagfertigkeit und sehr viel Witz gespickt. Mit der ihr eigenen, packenden und unkomplizierten Art und dem ansteckenden Optimismus machte sie den Tagungsgästen Mut. Sie forderte auf, sich die Chancen, die sich in jedem Markt bieten, nicht entgehen zu lassen. Jedes Erdbeben lege auch eine Goldader frei, man müsse sie nur finden, sagte die Chefin und Mehrheitseignerin der EMS-Chemie: «Seien Sie offen für Neues und suchen Sie die Goldader!»

Sehr gute Noten erhielt der Anlass auch als Ganzes. Damit wird bestätigt, dass das wichtigste Ziel des «Tag der Schweizer Garagisten» erreicht werden konnte: den Teilnehmern einen möglichst hohen Nutzen und viel Inspiration zu bieten. Als Erfolgsfaktor entpuppt sich auch der Mix zwischen Theorie und Praxis. Der Einbezug von AGVS-Mitgliedern in eine Diskussionsrunde im Anschluss an die Referate kommt sehr gut an. Auch spricht die Vielfalt der Aspekte unter einem übergeordneten Thema viele Teilnehmer an. Ein Anspruch, der für das nächste Jahr verpflichtet. 

Wert auf persönlichen Kontakt
Für die meisten Besucher (91 Prozent) ist der Hauptgrund für die Teilnahme, dass der «Tag der Schweizer Garagisten» inzwischen als der Branchentreffpunkt überhaupt gilt und damit eine einmalige Gelegenheit bietet, Kollegen zum Austausch zu treffen. Der AGVS hat – auch indem er in die Qualität der eigenen Medien investiert – den Dialog mit seinen Mitgliedern, Branchenpartnern und Behörden ausgebaut und intensiviert. Das betrifft einerseits die Print- und Online-Medien, anderseits aber auch den persönlichen Austausch. Als Veranstalter der inzwischen grössten Fachtagung der Schweizer Autobranche legt der AGVS grossen Wert darauf, dass den Teilnehmern im Rahmen der Tagung genügend Zeit für persönliche Gespräche bleibt. 96,6 Prozent der Tagungsteilnehmer, die sich an der Umfrage beteiligt haben, bestätigen, dass dieses Ziel erreicht worden ist. 

Tagungsort hat sich etabliert
Hervorragend bewertet wurde von den Teilnehmern nebst dem Programm als solches auch die Lokalität. Der Kursaal hat sich als Tagungsort nach Ansicht der Teilnehmer definitiv etabliert. Das ist mit ein Grund, weshalb der AGVS den Vertrag für weitere drei Jahre verlängert hat. Vom Panorama der Berge und der Sicht auf die Berner Altstadt tief beeindruckt waren nicht nur die beiden aus Deutschland eingeflogenen Referenten, Prof. Dr. Stefan Bratzel und Prof. Dr. Falk Hecker. 

Ebenfalls etabliert hat sich das Abendprogramm mit dem von der Auto-i-dat AG gesponserten «Dîner des garagistes». Die Teilnehmer bewerteten den Anlass respektive dessen Rahmenprogramm zu 87,5 Prozent als sehr gut, das Diner selber als stilvollen Ausklang der Tagung und eine sehr gute Gelegenheit, das Netzwerk in der Branche zu pflegen. Wichtig auch: Das Essen hat geschmeckt. 

Zufrieden waren 96 Prozent der Tagungsteilnehmer auch mit der Berichterstattung während und nach der Tagung in den eigenen Medien. Die Übersicht über alle Referate und Diskussionen kann auch jetzt noch auf der AGVS-Website aufgerufen werden.

Und noch besteht ­Verbesserungspotenzial
In der Gesamtbetrachtung überwiegen die positiven Eindrücke. Aus vielen Rückmeldungen ist der Stolz zu spüren, dass der Verband über einen solch bedeutenden Branchenevent verfügt. Verbesserungspo­ten­zial sehen die befragten Teilnehmer unter anderem im Zeitmanagement. Ebenfalls als Anregung nimmt der AGVS mit, dass die Tagung nicht den Eindruck erwecken dürfe, eine Wiederholung der Vorjahre zu sein – und sie soll auch nach Ansicht des AGVS-Zentralvorstands noch etwas praxisgerechter werden.
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