Wahlen 2019: Jede Stimme zählt!

Die Schweiz befindet sich im Wahlkampfmodus. Am 20. Oktober wird das eidgenössische Parlament neu bestellt. Noch nie haben sich so viele neue Kandidierende um einen Sitz in Bundesbern beworben. Für den AGVS ist es erfreulich, dass sich nebst bisherigen auch neue Kandidatinnen und Kandidaten für bessere Rahmenbedingungen der Garagisten einsetzen wollen. Die «Neuen» stellen sich hier vor und wir hoffen, dass sie positive Wahlresultate erzielen werden. 

Für die Wirtschaft und die Autobranche ist es zentral, dass Politikerinnen und Politiker gewählt werden, die sich für gute Rahmenbedingungen einsetzen. Dazu gehören vernünftige Massnahmen in der Umwelt- und Sozialpolitik, der Ausbau der Infrastruktur für einen fliessenden motorisierten Verkehr und die Förderung der dualen Bildung. 

Insbesondere die Klimadiskussion stellt unsere Branche vor eine grosse Herausforderung. Der motorisierte Verkehr wird a priori als schlimmster Klimasünder dargestellt. Dabei wird ausgeblendet, dass sich die Emissionen im Verhältnis zum Verkehrsvolumen vermindert haben.  

Die schweizerische Politik läuft Gefahr, überhastet Massnahmen zu ­beschliessen, ohne zuvor umfassend zu analysieren, welche Antriebstechnologien die besten ökologischen und wirtschaftlichen Investitionschancen bieten. Mit der einseitigen Förderung der Elektromobilität sollen die CO2-­Grenzwerte drastisch gesenkt werden. Dies obschon E-Fahrzeuge vor allem für kurze Distanzen geeignet sind, jedoch der meiste Verkehr über lange Distanzen stattfindet.

Im Auge behalten werden muss daher unbedingt die CO2-freie Herstellung von synthetischen Treibstoffen wie Wasserstoff oder CNG – allerdings unter der Voraussetzung, dass der dazu erforderliche Strombedarf mittels erneuerbarer Energie gedeckt wird. Eine Herkulesaufgabe steht also an, damit die Wirtschaft und wir alle künftig mit einer gut funktionierenden und bezahlbaren Mobilität rechnen können.

Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, dass sich die Politik im Sinne von ganzheitlich durchdachten Lösungen bewegt, indem er sich für «seine» Kandidatinnen und Kandidaten engagiert. 

Jede Stimme zählt. Ich hoffe sehr, dass alle Wählerinnen und Wähler aus der Autobranche am 20. Oktober an den Wahlen teilnehmen. Für Ihr Engagement danke ich Ihnen.

Urs Wernli, Zentralpräsident


Wahlvorschlag für AGVS-Mitglieder
Der AGVS unterstützt bei den Eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober 2019 folgende Kandidatinnen und Kandidaten bei ihrer Neu- oder Wiederwahl:
 

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KANTON AARGAU
Thierry Burkart, FDP, National- (bisher) und Ständeratskandidat
 
Roland Frauchiger, EVP, National- und Ständeratskandidat
 
Benjamin Giezendanner, SVP, Nationalratskandidat


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KANTON BASELLAND
Christoph Buser, FDP, Nationalratskandidat
 
Daniela Schneeberger, FDP, Nationalratskandidatin (bisher) und Ständeratskandidatin
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KANTON BERN
Thomas Knutti, SVP, Nationalratskandidat
 
Nadja Pieren, SVP, Nationalratskandidatin (bisher)
 
Albert Rösti, SVP, Nationalratskandidat (bisher)
 
Christian Wasserfallen, FDP, Nationalratskandidat (bisher)
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KANTON FREIBURG
Bruno Boschung, CVP, Nationalratskandidat

Jacques Bourgeois, FDP, Nationalratskandidat (bisher)
 
Jean-Daniel Chardonnens, SVP, Nationalratskandidat
 
Johanna Gapany, FDP, Ständeratskandidatin
 
Jean-François Rime-Blanchar, SVP, Nationalratskandidat (bisher)
 
Emanuel Waeber, SVP, Nationalratskandidat
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KANTON GRAUBÜNDEN
Magdalena Martullo-Blocher, SVP, Nationalratskandidatin (bisher)

Martin Schmid, FDP, Ständeratskandidat (bisher)


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KANTON LUZERN
Peter Schilliger, FDP, Nationalratskandidat, (bisher)
Albert Vitali, FDP, Nationalratskandidat (bisher)
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KANTON SCHAFFHAUSEN
Hannes Germann, SVP, Ständeratskandidat (bisher)
 
Thomas Hurter, SVP, Nationalratskandidat (bisher)
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KANTON SCHWYZ
Petra Gössi, FDP, Nationalratskandidatin (bisher)
 
Heinz Theiler, FDP, Nationalratskandidat
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KANTON SOLOTHURN
Christian Imark, SVP, Nationalratskandidat (bisher)
 
Walter Wobmann, SVP, Nationalratskandidat (bisher)
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KANTON TESSIN
Marco Chiesa, SVP, Nationalrats- (bisher) und Ständeratskandidat
 
Fabio Regazzi, CVP, Nationalratskandidat (bisher)


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KANTON WAADT
John Desmeules, FDP, Nationalratskandidat
 
Olivier Français, FDP, Ständeratskandidat (bisher)
 
Jean-Pierre Grin, SVP, Nationalratskandidat (bisher)
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KANTON WALLIS
Jean-Luc Addor, SVP, Nationalratskandidat (bisher)
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KANTON ZUG
Gerhard Pfister, CVP, Nationalratskandidat (bisher)
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KANTON ZÜRICH
Hans-Ulrich Bigler, FDP, Nationalratskandidat (bisher)
Doris Fiala, FDP, Nationalratskandidatin (bisher)
Jacqueline Hofer, SVP, Nationalratskandidatin
Christian Müller, FDP, Nationalratskandidat
René Truninger, SVP, Nationalratskandidat
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Darum sollen die AGVS-Mitglieder wählen gehen
Pierre Daniel Senn ist AGVS-Vizepräsident und Garagist in Neuenburg. Er beobachtet die Politik aus nächster Nähe und ordnet ein. Für AUTOINSIDE blickt er auf die Eidgenössischen Wahlen im Herbst und ruft die AGVS-Mitglieder auf, an der Wahl teilzunehmen.

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abi. Herr Senn, Sie verfolgen die Politik auch als Vorstandsmitglied des Schweizerischen Gewerbeverbandes SGV genau und ordnen das Geschehen für den AGVS ein. Was denken Sie, wer wird als Gewinner aus den Eidgenössischen Wahlen im Herbst hervorgehen?
Pierre Daniel Senn: Ich bin Vorstandsmitglied des SGV, aber deswegen noch kein Hellseher. Erste Umfragen deuten auf eine politische Neuausrichtung hin. Man darf nicht vergessen, dass jeder Kanton separat wählt und dass bei den Wählern die Person im Vordergrund steht. Es ist nicht sicher, dass die zurzeit diskutierten Themen auch am Wahltag von Bedeutung sein werden. Überraschungen sind also nicht ausgeschlossen.

Die Klimadiskussion wird heiss geführt und kühlt nicht ab. Mit welchem Wahlausgang wären Sie daher zufrieden?
Es ist wichtig, dass diese Debatte objektiv geführt wird und das Thema als solches behandelt und nicht mit dem ebenso wichtigen Thema der Umweltverschmutzung vermischt wird. Die beiden Probleme haben verschiedene Ursachen und verlangen unterschiedliche Lösungen. Wichtig ist, dass eine Steuererhöhung nicht zur systematischen Problemlösung wird.

Wie können die AGVS-Mitglieder die Wahl beeinflussen?
Wie schon Gandhi sagte, müssen wir die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen. Man muss also zuerst selbst wählen gehen und dann das eigene Umfeld und die Bekannten dazu bringen. Nur wer seine Meinung ausdrückt und dafür einsteht, ist glaubwürdig.

Der AGVS unterstützt verschiedene ­Kandidaten. Abgesehen ­davon, wie nimmt der Verband sonst politisch Einfluss?
Um politischen Einfluss zu haben, muss man eine Mehrheit bilden. Deshalb muss sich der AGVS zuerst mit den anderen Akteuren der Automobilbranche abstimmen, dann die anderen Akteure der Arbeitswelt, die im SGV vertreten sind, überzeugen und schliesslich mit der Unterstützung der Wirtschaft auf die Ebene der politischen Parteien gelangen.
 
Die Kandidatinnen und Kandidaten

Jean-Daniel Chardonnens, SVP, Nationalratskandidat Kanton Freiburg

Für den Ausbau der Autobahnen

jas. Der Fuhrhalter, Taxi- und Reisebusunternehmer Jean-Daniel Chardonnens will für die SVP des Kantons Freiburg einen Nationalratssitz erobern. Der Präsident des Wirtschaftsclubs des Grossrates sitzt in der interparlamentarischen Kommission des Gymnasiums Payerne, der beratenden Kommission für Raumplanung und seit kurzem auch in der Baukommission für die Umfahrungsstrasse Pré-vers-Noréaz.

Der 54-jährige Grossrat will sich in Bern für KMU und eine bessere Kaufkraft der Schweizer Steuerzahler einsetzen: «Ich kämpfe für eine lokale Wirtschaft mit KMU, da diese mehr als 95 Prozent unserer Arbeitsplätze ausmachen.» Der Direktor des von seinem Vater 1972 gegründeten bekannten Transportunternehmens Jean-Louis Voyages sowie von Taxi Etoile in Bulle ergänzt: «Ich kämpfe für den Schutz unserer Landwirtschaft angesichts des globalen Drucks. Ich möchte, dass sie für die Umwelt verantwortlich und doch finanziell unabhängig ist.» 

Der SVP-Politiker und gelernte Carrossier ist zudem der Meinung, dass stark befahrene Autobahnabschnitte auf sechs Spuren ausgebaut werden sollten und er lehnt «Road Pricing» ab. Und wofür krempelt er im Bereich Autogewerbe noch seine Ärmel hoch? «Ich bin gegen zusätzliche Treibstoffsteuern und stufe als Busunternehmer natürlich die immer günstigeren Flugpreise kritisch ein.» 

Für Chardonnens wird zudem die Rolle von Bussen, um möglichst ökologisch von A nach B zu gelangen, viel zu oft ausser Acht gelassen. «Man könnte beispielsweise über einen tieferen Mehrwertsteuersatz für Busreisen nachdenken, um so Anreize für eine bessere Auslastung zu schaffen.»

In seiner Freizeit ist der zweifache Familienvater gerne mit dem Motorrad oder im Winter auf den Skiern unterwegs. Zudem ist er ein passionierter Schütze und Mitglied des Schützenvereins im freiburgischen Fétigny.

Hier geht es zur offiziellen Website des Kandidaten.


John Desmeules, FDP, Nationalratskandidat Kanton Waadt

Engagierter Garagist für Bundesbern

jas. Mit John Desmeules, dem FDP-Präsidenten der Kreisverwaltung Morges, kandidiert ein ausgewiesener Branchenkenner für den Nationalrat. Der 41-Jährige ist Inhaber der Garage Desmeules Sàrl in Montricher und hat sich schon immer für die Autobranche interessiert und engagiert. Der gelernte Automechaniker setzt sich seit 2013 als Vorstandsmitglied der Waadtländer Sektion für den AGVS ein. Der Oberleutnant des mechanisierten Bataillon 18/4 ist sehr aktiv im Bildungsbereich und erachtet Zuhören als eines der Kernelemente der Politik. «Es ist wichtig, sich auch in der Politik Zeit zu nehmen und die Erwartungen der Menschen zu kennen, die sich auf uns verlassen.»

Der Gemeinderats-Präsident will sich in Bern für zwei Hauptanliegen starkmachen: die Förderung der dualen Ausbildung und die Mobilität. «Die Schweizer Bevölkerung muss schnell und sicher reisen können – dazu muss ein zuverlässiges und nachhaltiges Verkehrsnetz geschaffen werden.» Dem aktiven Mitglied des Kiwanis-Club von Cossonay ist es zudem wichtig, seine Erfahrungen und sein Wissen weiterzugeben. Daher ist er seit 2013 Mitglied der AGVS-Ausbildungskommission und arbeitet auch als Experte im AGVS-Center in Yverdon-les-Bains. John Desmeules erklärt: «Meine Nationalratswahl wäre ein grosser Schritt, der genau wie der Sieg bei einem Autorennen nicht durch den Piloten selbst, sondern nur durch ein starkes Team eingefahren werden kann.»

Fürs Autogewerbe will der FDP-Kandidat klar Position beziehen: «Ich möchte mich vor allem bezüglich CO2-Gesetzgebung einbringen. Zudem will ich mich für Hybrid- und Elektrofahrzeuge einsetzen, aber gleichzeitig dafür sorgen, dass Verbrenner und Antriebsvariaten wie CNG-Autos nicht vergessen werden.» In seiner Freizeit geht Garagist John Desmeules gerne Skifahren, ist im Turnverein von Montricher und auch in mehreren Schützenvereinen in Morges und Montricher sowie bei den Pistolenschützen von Lausanne aktiv.

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Roland Frauchiger, EVP, National- und Ständeratskandidat Kanton Aargau

«KMU sind die wichtigste Stütze»

cst. Seit 2010 ist Roland Frauchiger Gemeindeammann von Thalheim AG. Seit 2014 vertritt er die EVP Aargau im Grossen Rat. Nun kandidiert Roland Frauchiger – wie bereits 2015 – für den National- sowie neu für den Ständerat.

Zu den Schwerpunktthemen des früheren Verwaltungsrates und CEO der Amag-Gruppe zählen Umwelt, Verkehr, Raumordnung, Bau, Energie, Finanzen und Sicherheit. Roland Frauchiger will sich in Bern auch für KMU und faires, nachhaltiges Wirtschaften einsetzen: «KMU sind die wichtigste Stütze unserer Wirtschaft. Sehr viele Betriebe im Automobilgewerbe sind Familienbetriebe, die mit grossem Einsatz ihre Kunden betreuen und den Mitarbeitenden interessante Arbeitsplätze bieten. Ich selber war in kleinen und grossen Familienbetrieben tätig und setze mich mit Überzeugung für diese ein.»

In Sachen Verkehrsfragen strebt der 59-Jährige einen moderaten und gezielten Ausbau der Strassenkapazitäten an wie etwa eine sechsspurige A1. Roland Frauchiger setzt sich gegen mehr Regelungen als notwendig ein, beispielsweise gegen ein Dieselverbot in Städten. Er kämpft für politische Ziele in einem technisch umsetzbaren Umfang, wobei er die Senkung von CO2 erwähnt. Nicht zuletzt unterstützt er die Förderung alternativer Antriebe und Energiespeicher.

Roland Frauchiger ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Der diplomierte Maschineningenieur war während seiner Zeit als Assistent an der ETH wie auch danach im Familienbetrieb Frauchiger Technik AG tätig. Später zog es ihn zur Amag, für die er über zehn Jahre tätig war. 2008 gründete er seine eigene Firma für Managementservices. Seit 2010 führt der selbstständige Unternehmer als aufwendiges Hobby zusammen mit seiner Frau das Gasthaus Thalner Bär.

In seiner Freizeit geht Roland Frauchiger gerne wandern und auf Reisen. Auch hat er eine Faszination für Bücher, Mineralien und Modelleisenbahnen.

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Johanna Gapany, FDP, Ständeratskandidatin Kanton Freiburg

«Die Weichen für die Zukunft stellen»

jas. Johanna Gapany fordert für die FDP bei den Ständeratswahlen im Kanton Freiburg die beiden Amtierenden heraus – SP-Präsident Christian Levrat und Beat Vonlanthen von der CVP. 

Sie will sich in Bern nicht nur für die sichere Finanzierung von Altersrenten und Krankenkassen einsetzen, sondern auch die Schweizer Kaufkraft durch weniger Abgaben und Steuern verteidigen. Und auch neue Technologien fördern, um Arbeitsplätze zu schaffen. «In den kommenden Jahren stehen auf parlamentarischer Ebene grosse Themen wie Rentenfinanzierung, Gesundheitsreform und Infrastruktur auf dem Spiel. Wir müssen heute die Weichen für die Zukunft stellen und die Jungen müssen dabei ein Mitspracherecht haben», so Gapany.

Die 31-jährige Betriebsökonomin FH, die als Projektleiterin in einem Privatspital arbeitet, blickt bereits auf eine reiche politische Erfahrung zurück. Sie gehört dem Freiburger Grossrat an, war von 2012 bis 2016 Vize-Präsidentin der Jungfreisinngen Schweiz und zudem 2013 Kampagnenleiterin bei den Nationalratswahlen für die FDP Freiburg. Gapany sitzt in der Stadtregierung von Bulle, der zweitgrössten Stadt des Kantons. In ihrer Heimatstadt ist sie als Gemeinderätin seit 2016 zuständig für die Forstwirtschaft, Abfall, Entsorgung, Sport und Strassenunterhalt. Durch ihre politischen Mandate ist sie Mitglied von verschiedenen Verwaltungsräten und Komitees. 

Die FDP-Kandidatin ist für die Förderung der erneuerbaren Energien und setzt sich gleichzeitig für den Ausbau der stark befahrenen Autobahnabschnitte ein: «Mein wichtigstes Anliegen ist, die Infrastruktur für Verkehr, Energie und Telekommunikation entsprechend den Bedürfnissen jeder Region und jeder Branche so anzupassen, damit optimale Arbeits- und Lebensbedingungen sichergestellt werden.»

In ihrer Freizeit ist Gapany gerne in den Bergen unterwegs, unternimmt Reisen und geniesst die Zeit mit Familie und Freunden.

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Benjamin Giezendanner, SVP, Nationalratskandidat Kanton Aargau

Infrastruktur ausbauen ohne Grabenkämpfe

sco. Der Kanton Aargau wächst kontinuierlich. Mit mehr als 650 000 Einwohnerinnen und Einwohnern steht der Aargau auf Platz 4 der bevölkerungsreichsten Kantone. «Mit dem schnellen Bevölkerungswachstum und dem steigenden Mobilitätsbedürfnis kann die Verkehrsinfrastruktur nicht mithalten», stellt Benjamin Giezendanner fest. Der 37-Jährige weiss, wovon er spricht. Als CEO und Mitinhaber der Giezendanner Transport AG sind er und seine 230 Mitarbeitenden täglich mit den zunehmenden Staustunden auf Schweizer Strassen konfrontiert. Auch deshalb kandidiert er für die SVP Aargau für den Nationalrat.

Giezendanner fordert einen Ausbau der Strasseninfrastruktur – namentlich der A1 auf sechs Spuren sowie die Befreiung der Agglomerationen von Flaschenhälsen durch den Bau von Umfahrungsstrassen. Zwischen ÖV und MIV dürfe es keine Grabenkämpfe geben, sagt der SVP-Politiker, der schon mit 18 Jahren in den Aargauer Grossrat gewählt wurde: «Die Verlagerungspolitik von der Strasse auf die Schiene muss auch weiterhin ein zentrales Anliegen der Politik sein.»

Als Kompaniekommandant a.D. setzt sich Giezendanner für eine glaubwürdige und starke Armee ein. In der Wirtschaftspolitik vertritt er eine moderate Steuerpolitik für Familien, den Mittelstand und KMU.

Benjamin Giezendanner ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Als Hobbys nennt er die Familie, Mountainbiken, Wandern und die Geschichte.

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Jacqueline Hofer, SVP, Nationalratskandidatin Kanton Zürich

Eine Gewerbepolitikerin für Bundesbern

abi. «Meh KMU für Züri»: Mit Jacqueline Hofer aus Dübendorf ZH bewirbt sich eine ausgewiesene, engagierte und äusserst erfahrene Gewerbepolitikerin für den Nationalrat. Die 49-jährige selbstständige Immobilientreuhänderin setzt sich erfolgreich für die heimische Wirtschaft ein und ist unter anderem seit 2015 Präsidentin der KMU-Frauen Zürich. Ausserdem engagiert sich der begeisterte Patrouille-Suisse-Fan beispielsweise in verschiedenen Gewerbe- und Handelsvereinen sowie bei den KMU-Frauen Schweiz. 

Für sie ist denn auch klar: «Ich engagiere mich für eine Schweiz, in der Freiheit und Eigenverantwortung gestärkt werden. Dazu braucht es eine starke Wirtschaft, gesunde Finanzen, gezieltes Fördern von KMU, qualifizierte Bildungsstätten und Lehrstellen, sichere Arbeitsplätze und Sicherheit in jeder Lebensphase.» Ausserdem setzt sie sich für eine starke und glaubwürdige Landesverteidigung ein. Bezüglich Verkehrspolitik will sie unter anderem gute Rahmenbedingungen für das Autogewerbe schaffen, die Infrastrukturen verbessern und sich für flüssigen Verkehr einsetzen. «Wir dürfen nicht ständig neue Gebühren erlassen und sämtliche Kosten auf das Auto umwälzen», sagt sie.

Jacqueline Hofer kennt die Politik auf allen Ebenen: Seit 2011 ist sie Zürcher Kantonsrätin, seit 2018 Stadträtin von Dübendorf. Davor war sie ab 2008 Mitglied des Grossen Gemeinderats von Dübendorf und stand diesem in der Legislatur 2015/2016 als Präsidentin vor. Ausserdem gehörte sie dem Zentralvorstand der SVP Schweiz an, war Präsidentin der SVP-Frauen Kanton Zürich und Mitglied der Parteileitung der Zürcher Kantonalpartei. Daneben kandidierte sie bereits zweimal für den Nationalrat, wobei sie jeweils nur äusserst knapp nicht gewählt wurde. Nun soll es im dritten Anlauf für die Pistolenschützin klappen.

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Thomas Knutti, SVP, Nationalratskandidat Kanton Bern

Ein Bergbauer und Berufsfahrer

abi. Nachdem es vor vier Jahren knapp nicht gereicht hat, nimmt der Berner Thomas Knutti einen neuen Anlauf und kandidiert für den Nationalrat. 

Der erfahrene und bekannte Politiker aus Weissenburg, der seit 2010 als Grossrat im Berner Kantonsparlament sitzt, gilt als volksnah, bodenständig, aktiv und engagiert: So hat der 45-Jährige, der auch als Därstetter Gemeindepräsident amtet, im Kantonsparlament beispielsweise über 100 Vorstösse eingereicht und mitunterschrieben – darunter finden sich unter anderem Motionen für eine Neuorganisation von Schwertransporten oder zur Verhinderung von «sinnlosen und verkehrsbehindernden Tempo-30-Zonen auf Kantonsstrassen». Ausserdem nahm und nimmt er in verschiedenen Vereinen und Gremien Einsitz – er ist beispielsweise Gründungsmitglied und Präsident der Vereinigung zum Schutz von Wild- und Nutztieren vor Grossraubtieren im Kanton Bern.

Knutti kennt die Herausforderungen der Verkehrspolitik aus nächster Nähe. Denn nach der landwirtschaftlichen Ausbildung war der SVP-Politiker während einiger Zeit mit einem eigenen Lastwagen im In- und Ausland unterwegs, bevor er den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb übernahm. Noch heute sitzt er in seinem Nebenerwerb als Berufsfahrer regelmässig am Steuer eines Lastwagens. Seine Forderung ist denn auch klar: «Das Nationalstrassennetz muss ausgebaut werden, um die gravierendsten Engpässe zu beseitigen.» 

Weitere politische Schwerpunkte setzt der Bergbauer, der laut eigenen Aussagen immer Joghurt und Minipic im Kühlschrank hat, in der Landwirtschaft sowie der Asylpolitik. So sollen beispielsweise abgewiesene Asylbewerber mit einem negativen Asylentscheid konsequent ausgeschafft werden.

Knutti ist Vater eines Sohnes. In seiner Freizeit fährt er gerne Ski, geht wandern oder spielt Tennis.

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Heinz Theiler, FDP, Nationalratskandidat Kanton Schwyz

Autogewerbler von Hause aus

abi. Heinz Theiler sitzt seit 2012 im Schwyzer Kantonsrat, nun möchte er den Sprung in den Nationalrat wagen. Für ihn ist klar: «Im Zentrum meiner politischen Arbeit steht Sachpolitik.» Dazu gehört auch eine gesunde Wirtschaftspolitik. «Mehr Augenmass bei Regulierungen sind das Gebot der Stunde: Wenn die Gewerbetreibenden mehr Zeit für das Ausfüllen von Papieren als für die Ausführung ihres Handwerks benötigen, muss gehandelt werden!» 

Der 49-jährige Goldauer und Vater von zwei erwachsenen Söhnen weiss genau, wo beim Gewerbe der Schuh drückt: Einerseits ist der gelernte Carrosseriespengler seit 2001 Inhaber und Geschäftsführer der Carrosserie H. Theiler GmbH in Goldau, andererseits übernimmt er als aktueller Vize-Präsident im kommenden Jahr das Präsidium des Kantonal Schwyzerischen Gewerbeverbands. Aufgrund seines Berufes liegt ihm das Autogewerbe besonders am Herzen. «Ich bin von Hause aus ein Autogewerbler und stehe den Garagisten nahe», betont er denn auch.

Weiter stehen eine solide Bildungs- sowie eine vernünftige Klimapolitik auf der Agenda des Vize-Präsidenten der kantonalen FDP. Der passionierte Musiker, Wanderer und Segler vertritt gerade bezüglich Klimapolitik eine klare Meinung: «Nicht Verbote, sondern Eigenverantwortung zählen in einer mündigen Gesellschaft: Der Beitrag an eine vernünftige Klimapolitik beginnt beim eigenen Handeln als Familienmitglied, Konsument, Bürger und Gewerbler.»

Für seinen Wahlkampf auf dem Weg nach Bundesbern hat sich Theiler etwas Spezielles einfallen lassen: Er importierte einen Citroen HY Fourgon aus dem Elsass und baute ihn zu einem Coffee-Truck um. Mit seinem «Theiler-Express» tourt er seit dem Frühling durch den Kanton und tauscht sich beispielsweise an Wochenmärkten mit der Bevölkerung aus.

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René Truninger, SVP, Nationalratskandidat Kanton Zürich

Gegen Diskriminierung des Autoverkehrs

cst. Gleich beim ersten Versuch wurde René Truninger im Jahr 2015 in den Kantonsrat des Kantons Zürich gewählt. Im März dieses Jahres wurde er in seinem Amt bestätigt – mit dem besten Resultat im Bezirk Pfäffikon. Nun möchte der 52-Jährige, der auch Fraktionspräsident im Grossen Gemeinderat von Illnau-Effretikon ist, den Sprung in den Nationalrat schaffen.

In Bern will sich das Mitglied des kantonalen Gewerbeverbands Zürich unter anderem für folgende Punkte starkmachen: für eine freie Marktwirtschaft und gegen höhere Abgaben und Steuern, für Freiheit und Eigenverantwortung sowie für die Unabhängigkeit der Schweiz und gegen den schleichenden EU-Beitritt. Nicht zuletzt engagiert sich René Truninger für den Föderalismus und gegen die massive Staatsaufblähung.

Was das Thema Verkehr betrifft, setzt sich René Truninger für ein Miteinander von öffentlichem Verkehr und Privatverkehr ein. «Der öffentliche Verkehr ist wichtig. Doch das steigende Mobilitätsbedürfnis unserer Gesellschaft kann nur gedeckt werden, wenn auch Raum für das Autogewerbe beziehungsweise für den motorisierten Individualverkehr geschaffen wird», sagt er. «In meinen Augen wird der Privatverkehr heutzutage stark benachteiligt, wie beispielsweise der Abbau von Kurzzeit-Parkplätzen oder die vermehrte Einführung von Tempo-30-Zonen auf Hauptstrassen zeigen. Der Diskriminierung des Autoverkehrs will ich entgegenwirken.» 

René Truninger ist verheiratet und hat zwei Töchter. Der Familienvater hat eine KV-Lehre beim Autoimporteur Suzuki Automobile AG absolviert und ist seit über 20 Jahren Mitinhaber des Familienunternehmens Autoverwertung Truninger AG.

In seiner Freizeit erholt sich René Truninger am liebsten mit sportlichen Aktivitäten in der Natur. Ebenso gehört das Reisen zu seiner Leidenschaft.

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Emanuel Waeber, SVP, Nationalratskandidat Kanton Freiburg

Mehr Unternehmertum, weniger Bürokratie

sco. Seit einem Jahr ist Emanuel Waeber Generalsekretär der SVP Schweiz. Nun nimmt der 61-Jährige einen erneuten Anlauf aus der Legislative des Kantons Freiburg nach Bern. Im Nationalrat will der perfekt zweisprachige Politiker gegen den zunehmenden Zentralismus und Sozialismus ankämpfen. Sein Credo: «In Zeiten von Wandel und Unsicherheit sind Werte und Identität wichtige Tugenden.» 

Waebers Programm umfasst vier Punkte. Er will sich für den bilateralen Weg und gegen das institutionelle Rahmenabkommen mit der EU, für mehr unternehmerischen Freiraum statt Bürokratie, für ausgeglichene Staatsfinanzen, moderate Steuern und für den Mittelstand sowie für die Angleichung des Rentenalters von Mann und Frau bei der Altersvorsorge einsetzen.

In Verkehrsfragen strebt der Cousin von Garagist und ESA-Verwaltungsrat Hubert Waeber eine Gleichbehandlung des motorisierten Individualverkehrs mit dem subventionierten öffentlichen Verkehr an: «Das Autogewerbe ist eine dynamische Branche, die wichtige Arbeitsplätze anbietet und innovativ ist, von den Zulieferern bis zum Verkauf. Ich kämpfe gegen weitere Abgaben und höhere Steuern und setze mich für die Kapazitätserweiterung des Strassennetzes ein.» Erst kürzlich hat der Grosse Rat des Kantons Freiburg ein Postulat Waebers für den Strassennetz-Ausbau im Sensebezirk angenommen.

Emanuel Waeber ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Der Betriebsökonom blickt auf verschiedene berufliche Stationen in der Privatwirtschaft zurück – unter anderem als Vizedirektor bei EY und der BDO AG sowie als Partner in einer Unternehmensberatung für Kaderselektion und Coaching. Im Militär bekleidete er den Grad des Oberstleutnants. 

Waeber ist sportbegeistert – sei es als Bergwanderer und Wintersportler, sei es als Präsident des Freiburger Unihockeyverbands oder OK-Präsident des Freiburger Kantonalschwingfests 2019 in Heitenried.

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Christian Müller, FDP, Nationalratskandidat Kanton Zürich

Gewerbe braucht gute Infrastruktur
sco. Wer die Website von Christian Müller besucht, der erkennt auf den ersten Blick, wo der Zürcher FDP-Kantonsrat seine politischen Schwerpunkte setzt. Sämtliche Vorstösse des Garagisten und Präsidenten der AGVS-Sektion Zürich drehen sich um Verkehrsfragen: Verkehrsplanung im Zürcher Unterland, Leerfahrten der Nachtbusse im Kanton Zürich, Engpassbeseitigung auf der A4 bei Kleinandelfingen, Verlängerung des Ökobonus für Lieferwagen… 
 
Der gelernte Automechaniker und Besitzer der F. + Ch. Müller AG Ford Garage Wehntal in Steinmaur ZH, politisiert seit 2015 in der Zürcher Legislative. Jetzt will er den Sprung in die Bundespolitik wagen. Er wäre der erste Garagist, der seit dem Rücktritt seines Zürcher Parteikollegen Markus Hutter im Jahr 2014 im Nationalrat Einsitz nimmt.
 
Politisch setzt sich Christian Müller dafür ein, dass die Infrastrukturplanung der ständig wachsenden Einwohnerzahl gerecht werden muss. Explizit eingeschlossen ist die Verkehrsinfrastruktur, die der Freisinnige zügig ausbauen will: «Die heutige Verkehrssituation mit den Dauerstaus schadet dem Wirtschaftsstandort.» Dass er auch neuen Mobilitätsformen offen gegenübersteht, zeigt seine Beteiligung am Projekt des AGVS mit Mobility. Seit Juni steht ein Ford Focus der Garage Wehntal am Bahnhof Dielsdorf den Mobility-Mitgliedern zur Verfügung.
 
Christian Müller ist verheiratet und zweifacher Vater. Er geniesst den Winter gerne auf den Skis oder dem Snowboard. Weiter zählen Tennis, Biken, Wandern und Schiessen zu den Hobbys des sportlichen 54-Jährigen.
 

Nachgefragt bei Christian Müller 

Dass sich Christian Müller als Garagist für Verkehrsthemen einsetzt, ist naheliegend. Doch wo steht der Zürcher FDP-Kantonsrat in anderen Themen? 

Christian Müller über...
das Verhältnis Schweiz-EU: «Die bilateralen Verträge sind wichtig. Dass wir keine technischen Handelshemmnisse haben, trägt viel zum Wohlstand in unserem Land bei. Davon profitieren wir letztlich alle.»
 
Rentenalter: «Wir werden in absehbarer Zeit nicht um eine Erhöhung des Rentenalters herumkommen. Wenn wir die AHV langfristig sichern wollen, dann müssen wir länger arbeiten. Meiner Meinung nach soll das Rentenalter gestaffelt angepasst werden, verbunden mit neuen Arbeitsmodellen, damit ältere Arbeitnehmer länger im Arbeitsprozess bleiben können.»
Umweltpolitik: «Wir müssen unserer Umwelt Sorge tragen. Für mich geht es darum, Ressourcen zu schonen und nicht einseitig auf die CO2-Emissionen zu zielen. Lenkungsabgaben, die einzig der Umverteilung dienen, lehne ich ab.»
 
Schülerstreik: «Wie wichtig diese Demonstrationen am Freitag waren, konnte man während der Sommerferien sehen – da ging niemand auf die Strasse… Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es viele Schüler einfach cool fanden, an eine Demo zu gehen statt in die Schule, und dass die Kinder teilweise instrumentalisiert wurden.»
 
Tempo 30 innerorts: «Nur dort, wo es der Verkehrssicherheit dient. Tempo 30 zur Lärmreduktion ist nicht zielführend. Dafür gibt es lärmarme Strassenbeläge und Reifen.»
 
Migration: «Wir brauchen sie nur schon aus wirtschaftlichen Gründen, um unsere Jobs zu besetzen. Allerdings müssen wir steuern können, woher diese Migration stammt. Mit der Personenfreizügigkeit mit der EU haben wir das Problem, dass wir nur noch geringe Kontingente aus sogenannten Drittstaaten in die Schweiz holen können. Wichtig ist die Integration dieser Migranten. Auch aus diesem Grund biete ich in meinem Betrieb die Integrationsvorlehre an.»
 
GC oder FCZ? «GC! Und daneben der EHC Kloten, den ich als Fahrzeugsponsor unterstütze.»

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Thierry Burkart, FDP, Ständeratskandidat Kanton Aargau

Verlässlicher Partner der Schweizer Garagisten

Seit vier Jahren prägt Thierry Burkart mit seinen Vorstössen die einflussreiche Verkehrskommission im Nationalrat. So setzte er sich erfolgreich fürs Rechtsvorbeifahren auf Autobahnen ein und erreichte den vorgezogenen Ausbau der A1 im Aargau auf sechs Spuren. Nun will der erfahrene Verkehrspolitiker ins «Stöckli».

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sco. Der wachsenden Mobilität müsse Rechnung getragen werden, sagt Burkart. «Dabei sind öffentlicher Verkehr, Individual- und Langsamverkehr einzubeziehen und nicht gegeneinander auszuspielen.» Seine Offenheit verschiedenen Verkehrsträgern gegenüber belegen Engagements als Vizepräsident des Touring Clubs der Schweiz (TCS) und als Vorstand beim Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra). Entsprechend zahlreich sind Thierry Burkarts Vorstösse mit verkehrspolitischem Hintergrund: Erst im Juni dieses Jahres fragte er den Bundesrat in einer Interpellation, welche Möglichkeit er sieht, lärmarme Reifen zu fördern. Und im Mai reichte er eine Motion ein, wonach eine langfristige Bundesfinanzierung der Strassenlärmsanierung einzurichten sei. Apropos Lärm: Sein liebstes Fortbewegungsmittel ist weder der PW noch der öffentliche Verkehr, sondern eine mintgrüne Vespa mit Baujahr 1963.

Thierry Burkart setzt sich für einen attraktiven Wohn- und Werkplatz Schweiz ein. Basis ist eine Steuerpolitik mit tiefen Steuern für die Familien, für den Mittelstand und für KMU. «Sie prägen unsere Wirtschaft und bringen sie mit ihrem unternehmerischen Elan voran.» In diesem Zusammenhang engagiert er sich auch für einen Abbau von Bürokratie und Vorschriften und wehrt sich gegen neue administrative und fiskalische Belastungen für Bürger und Betriebe.

Nach vier Jahren in der Grossen Kammer strebt der 44-Jährige nun eine Wahl in den Ständerat an. Dort soll er die Nachfolge des früheren FDP-Präsidenten Philipp Müller antreten. Seine Chancen stehen gut. Thierry Burkart verfolgt in Bern eine «gradlinige, überzeugte und bürgerliche Politik». Er habe einen starken liberalen Kompass, sagt er über sich: «Dieser Kompass hindert mich aber nicht daran, dass ich auch über Parteigrenzen hinweg im Sinne der Sache Mehrheiten bilde.»

Einem EU-Beitritt steht Thierry Burkart klar ablehnend gegenüber. «Ich trete für die bilateralen Verträge und für ein selbstbewusstes Auftreten unseres Landes in allen Verhandlungen mit Brüssel ein.» Neben seinem Amt als Nationalrat arbeitet er als Rechtsanwalt mit einem 40-Prozent-Pensum in einer Kanzlei in Baden. Seine knapp bemessene Freizeit widmet er dem Wandern, dem Reisen, der (Rock-)Musik und er begeistert sich für Schwingen und Handball.

Am «Tag der Schweizer Garagisten» 2020 wird Thierry Burkart als Diskussionsteilnehmer seine Ansichten an einem Panel mit Jürg Röthlisberger (Direktor Bundesamt für Strassen) und Empa-Forscher Christian Bach vertreten – offen ist, ob als National- oder als Ständerat.

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