Techniktrends bei der Radaufhängung

Maximale Fahrwerksspreizung

Die Radaufhängung und Federung/Dämpfung sind massgebliche Konstruktionsparameter, um ein Fahrzeug sportlich oder komfortabel auszulegen. Dank elektronischen Fahrwerksregelsystemen und neuen Denkansätzen gelingt der Spagat, beide Charakteristiken darzustellen. Diese Fahrwerksspreizung wird von der Klein- bis in die Luxusklasse mit unterschiedlichen Technologien und Ansätzen umgesetzt.
Publiziert: 21. Januar 2026

Von

Andreas Senger


										Maximale Fahrwerksspreizung
Land Rover beweist mit einem 6D-Fahrwerk, dass luxuriöser Federungskomfort, sportliche Straffheit und Offroad-Eigenschaften möglich sind. Foto: Land Rover

Grosse, schwere Fahrzeuge haben es einfach, komfortabel zu erscheinen. Durch die Trägheit der Masse werden bei Fahrwerksanregungen und damit dem Anheben von Rädern in den Radkästen weniger Karosseriebewegungen hervorgerufen als bei kleinen Automobilen. Will ein schwerer Offroader oder SUV aber sportlich bewegt werden, dann muss tief in die Trickkiste gegriffen werden. Durch den höheren Schwerpunkt wankt das Fahrzeug bei Kurvenfahrt stärker als Limousinen. Im Schwerpunkt greifen die Kräfte an. Bei der Kurvenfahrt ist dies die Fliehkraft. Der Abstand vom Schwerpunkt (Wankhebel) zur Wankachse (Drehachse von Vorder- zu Hinterachse, um die sich die Karosserie bewegt) erzeugt ein Drehmoment. Hohe Fahrzeuge haben grundsätzlich einen grösseren Wankhebel. Dadurch neigen sie sich deutlich stärker bei Kurvenfahrt, beim Bremsen und beim Beschleunigen entstehen zudem grössere Nickbewegungen. Wie man dem technisch begegnen kann und welche Lösungen die Autohersteller sich hier erdacht haben erfahren Sie im PDF.

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