Weiterhin im Rückwärtsgang
Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bleibt auch im Februar 2026 im Rückwärtsgang. Mit einem Minus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat setzt sich der Negativtrend fort. Nach zwei Monaten beträgt der Rückgang kumuliert 4,1 Prozent. Rückläufige Zahlen bei den Personenwagen sind in den ersten Wochen des Jahres zwar eine typische Gegenbewegung zum Jahresendgeschäft, aber die CO2-Überregulierung verstärkt diese Marktverzerrung noch.
Unterschiedliche Dynamik bei den Antrieben
Klassische Verbrenner verlieren weiter an Bedeutung. Beispielsweise wurden weniger als 1000 Fahrzeuge mit Dieselantrieb im Februar neu zugelassen, was einem Rückgang von 26,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Bei den elektrifizierten Antrieben zeigt sich ein differenziertes Bild. Während Voll- sowie Mildhybride, die den grössten Anteil der Neuzulassungen ausmachen, mit 6009 Neuzulassungen auf der Stelle traten, gingen reinelektrische Antriebe (BEV) um 8,5 Prozent auf 3113 Einheiten zurück. Einzig Plug-in-Hybride (PHEV) verzeichneten einen deutlichen Zuwachs von 25,1 Prozent auf 1829 Neuzulassungen. Damit kamen im Februar doppelt soviele Plug-in-Hybride wie Dieselfahrzeuge in den Verkehr.
Thomas Rücker, Direktor bei Auto-Schweiz, sagt: «Der deutliche Rückgang bei Diesel-Fahrzeugen unterstreicht den strukturellen Wandel im Markt. Insgesamt bleibt die Erneuerung des Fahrzeugbestands zentral, um CO₂-Emissionen weiter zu senken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.» Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung.