Neue Sommerreifen-Generation und Reifenhotelpläne bei ESA

«Reifenwechsel regelmässig ­thematisieren»

Die ESA plant weitere Räderhotels und bringt für die kommende Reifenwechselsaison den neuen ESA+­Tecar «Spirit Pro 2» in den Handel. Was die neueste Pneugeneration alles kann, verrät Martin Schütz, Category ­Manager Reifen und Verbrauchsgüter.
Publiziert: 10. März 2026

Von

Jürg A. Stettler


										«Reifenwechsel regelmässig ­thematisieren»
ESA-Reifenexperte Martin Schütz kennt die wichtigsten Details zum neuen ESA+Tecar «Spirit Pro 2». Fotos: ESA

Mit der Eröffnung des Räderhotels in St. Gallen hatte die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes, kurz ESA, 2024 für Aufsehen gesorgt und gleichzeitig einen wichtigen Trend erkannt. Denn Räder werden tendenziell grösser und schwerer. Der Endkunde lagert sie kaum noch zu Hause, die Nachfrage nach einer Lagerung in Garagenbetrieben steigt somit. Nur: Meist haben diese nur begrenzt Platz, und zudem erschweren verschärfte feuerpolizeiliche Bestimmungen die Lagerung. Die ESA – stets bestrebt, Lösungen fürs Gewerbe zu entwickeln – hat mit ihren Räderhotels dafür professionelle Lösungen zur Hand. Weitere Räderhotels sind an den ESA-Standorten Burgdorf BE und Bussigny VD geplant.

Bis diese ESA-Räderhotels jedoch Kundenräder aufnehmen können, dauert es noch etwas. Nicht mehr warten müssen Schweizer Garagistinnen und Garagisten dagegen auf die neueste Sommerreifen-Generation von ESA+Tecar. Nach dem Winterreifen «Super Grip Pro 2» kommt nun pünktlich zur Reifenwechselsaison der neue ESA+Tecar «Spirit Pro 2» in den Handel.
 

Herr Schütz, wieso sollten Schweizer Garagistinnen und Garagisten auf den ESA+Tecar «Spirit Pro 2» setzen?
Martin Schütz, Category Manager Reifen und Verbrauchsgüter: Garagistinnen und Garagisten profitieren beim ESA+Tecar von ihrem Garagisten-Reifen – also der Exklusivität des Reifens in den eigenen Betrieben. Dazu zeichnet sich der Pneu durch eine langjährige hohe Qualität in Verbindung mit einem attraktiven Preis aus.

Was sind die wichtigsten Weiterentwicklungen und technischen Highlights bei der neuen Generation des exklusiv bei der ESA erhältlichen Sommerreifens?
Wir haben die Inputs zur Entwicklung in verschiedenen Runden diskutiert. Wer ist mit dem Reifen unterwegs, was erwartet diese Fahrerin oder der Fahrer? Sehr rasch haben wir den Fokus auf Sicherheit und Langlebigkeit gelegt, in diesen beiden Bereichen hat der Hersteller die grössten Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger umgesetzt. Aber auch beim Trockenhandling oder beim Geräuschpegel schneidet der Spirit Pro2 gegenüber der Vorgänger-Generation besser ab.

Mit welchen Dimensionen wird man bei der Markteinführung starten, und welche Fahrzeuggruppen kann man damit abdecken?
Wir starten mit acht neuen Dimensionen ab 18 Zoll. Bei der Marktanalyse haben wir festgestellt, dass wir zwar eine gute Abdeckung haben, in den kommenden Jahren aber mit dem bisherigen Mix eher an Stückzahlen verlieren. Darum haben wir uns für die neuen Dimensionen entschieden und gleichzeitig wenige kleinere Reifen nicht mehr für die neue Generation übernommen. Als 3-Rillen- oder 4-Rillen-Reifen wird es den ESA+Tecar von 14 bis 20 Zoll und in insgesamt 42 Dimensionen geben. Diese Entwicklung zeigt auch die Herausforderungen: mehr Dimensionsvielfalt, tiefere Stückzahlen in den Dimensionen und damit eine grössere Sortimentsbreite, die im Handling herausfordernd wird. Somit bieten wir bei der ESA wiederum einen Reifen an, der eine enorme Bandbreite an Kundenfahrzeugen abdecken kann. Von einem Peugeot 208 oder Dacia Sandero über einen VW T-Roc bis hin zu einem Skoda Octavia, Kia Sportage, BMW X3 oder einem Audi Q5, um nur einige Beispiele zu nennen.

Wie flexibel ist die ESA bei Nachbestellungen während der Reifenwechsel-Hochsaison?
Das ist ein Aspekt, den ich vorhin gemeint habe: Wir planen so gut wie möglich, damit der Hersteller die Produktion organisieren kann. Aber dank der Produktion in Europa können wir auch während der Saison noch Reifen nachbestellen. Für unsere Kundinnen und Kunden und die Saisonbestellungen sind wir gut aufgestellt.

Der neue Sommerreifen wird in Europa hergestellt. Wie wichtig ist das als Verkaufsargument gegenüber den Endkunden, und wie unterstützt die ESA Garagistinnen und Garagisten beim Marketing für die neue Pneu-Generation sonst noch?
Das Label «Made in Europe» ist ein relevanter Bestandteil – für die Qualität, aber auch für weitere Punkte, die damit verknüpft sind: kurze Logistikwege, flexiblere Produktion oder die Möglichkeit, sich mit dem Hersteller und dessen Entwicklern auszutauschen. Die ESA unterstützt ihre Mitinhaberinnen und Mitinhaber, Kundinnen und Kunden neben dem Reifen auch mit Sortimentsübersichten, Postern oder Flyern. Wichtig ist aus unserer Sicht, dass Garagistinnen und Garagisten den Reifenwechsel regelmässig thematisieren und die Vorteile erwähnen. Alles aus einer Hand ist beim Garagisten möglich, er kann für das Fahrzeug und den Fahrer den besten und passenden Reifen empfehlen.

Gummi geben – auch mit neuem Werkstattkonzept
Mit Garagino präsentiert die ESA 2026 auch ein neues, flexibles Garagenkonzept für moderne Betriebe. Modular aufgebaut, bietet es punktuelle Unterstützung ohne unnötige Kosten – ideal für kleinere Garagen. Mit Garagino erweitert die ESA ihr Werkstattkonzept-Portfolio gezielt. Optisch setzt es neue Akzente: Mit moderner Schrift in Kleinbuchstaben und einer markanten Farbgestaltung hebt sich das Konzept gezielt von anderen ab. «Gleichzeitig bleibt es inhaltlich der erfolgreichen Checkbox-Philosophie treu», ergänzt Stefanie Langenstein, Teamleiterin Marketingkommunikation bei der ESA, «und wir bieten mit ‹garagino› einmal mehr für jedes Bedürfnis die passende Lösung.»

Weitere Infos unter: garagino.ch

 

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