Wir verraten erste Details

Dieser FIGAS-Branchenspiegel lässt niemanden kalt

Margen, die sich auf einem historischen Tiefpunkt befinden und ein regelrechter Einbruch bei den Occasionen: Der neue FIGAS-Branchenspiegel hält ernüchternde Erkenntnisse bereit. Immerhin: Das Werkstattgeschäft läuft wie geschmiert. Es ist quasi zum Rettungsanker einer gesamten Branche geworden.
Publiziert: 06. Mai 2026

										Dieser FIGAS-Branchenspiegel lässt niemanden kalt
«Der Durchschnitt hat Schwierigkeiten»: FIGAS-Chef David Regli. Foto: AGVS-Medien

Natürlich würde er gerne erfreulichere Nachrichten verkünden. Doch David Regli, Geschäftsführer der auf das Autogewerbe spezialisierten Branchentreuhänderin FIGAS, bleibt nichts anderes übrig, als sich an die Zahlen und Fakten des neuesten Branchenspiegels zu halten, der Mitte Mai erscheint. Und diese lösen bei ihm wahrlich keine Euphorie aus.

«Es fällt auf, dass die Erwartungen aus dem Vorjahr weitgehend eingetroffen sind – leider ebenso die weniger erfreulichen Prognosen», stellt Regli im AUTOINSIDE-Interview nüchtern fest. Konkret: Der Wagenhandel steht massiv unter Druck, was sich besonders auf die Margen auswirkt, die sich laut dem FIGAS-Chef «auf einem historischen Tiefpunkt» bewegen. Hinzu komme, dass es im Occasionsmarkt einen «regelrechten Taucher» gegeben habe.

 

«Das ist eigentlich zu wenig» 

Auch das Neuwagengeschäft macht David Regli kaum Freude. Die BAK-Spezialisten rechnen zwar bis 2030 mit einem stabilen Volumen von bis zu 250'000 Inverkehrssetzungen pro Jahr. «Das ist eigentlich zu wenig für einen gesunden, florierenden Markt.» Selbstverständlich verliere nicht jeder Autohändler in diesem Bereich Geld. «Der Durchschnitt der Branche hat jedoch Schwierigkeiten.»

Umso bedeutender, teilweise gar überlebenswichtig sei deswegen der Werkstattbetrieb. «Ohne eine starke, effiziente Werkstatt wird es für einen klassischen Garagenbetrieb heute äusserst schwierig, langfristig zu überleben.» Sie sei quasi der Rettungsanker in stürmischen Zeiten, folgert Regli. Auch sonst gibt es Zeichen, die Regli Mut machen. Etwa jene Statistik aus der Studie «Garage 2035», die am «Tag der Schweizer Garagen» im Januar in Bern vorgestellt wurde. Demnach wollen sich rund 75 Prozent der jungen Generation Z ein eigenes Auto kaufen. 

Das ganze Interview mit David Regli lesen Sie im E-Paper des neuen AUTOINSIDE, das Sie hier finden. In gedruckter Form erscheint das Haft am 13. Mai – diesem ist dann auch der FIGAS-Branchenspiegel beigelegt.