Der AGVS schafft mehr Raum bei der Fahrzeugwerbung

Der Bundesrat hat am 21. Mai 2025 mehrere Verordnungen im Energiebereich revidiert – darunter auch die Energieeffizienzverordnung (EnEV), deren Änderungen per 1. Juli 2025 in Kraft treten. Besonders relevant für das Autogewerbe: Die Energieetikette in der Fahrzeugwerbung bleibt Pflicht, kann neu aber in der Werbung durch einen QR-Code oder durch die Angabe einer Internetadresse ersetzt werden, sofern dadurch die grafische Darstellung der Energieetikette eingesehen werden kann.
Ursprünglich wollte der Bund vorschreiben, dass die gesetzliche Mindestgrösse (15 x 20 mm) der grafischen Darstellung der Energieetikette mindestens zehn Prozent der Werbefläche ausmachen muss, damit ein Verweis via QR-Code ermöglicht wird. Zu viel, fand der AGVS, da nur äusserst kleine Werbeflächen von dieser Regel profitieren würden.
Der AGVS beantragte deshalb eine Reduktion der Mindestgrösse auf fünf Prozent der Werbefläche – eine Grösse, die die Gestaltungsfreiheit der Werbetreibenden besser respektiert. Mit Erfolg: Der Bundesrat übernahm diese Forderung, und ab Juli 2025 darf ein QR-Code als Verweis auf die Energieetikette verwendet werden, wenn die Mindestgrösse der Energieetikette (15 x 20 mm) in Relation zur Gesamtwerbefläche mehr als fünf Prozent ausmacht. Die neue Regel schafft mehr Flexibilität, besonders für digitale und kleinflächige Fahrzeugwerbungen.