Hintergründe zur Kärcher-Waschanlage in Kerns OW

Mehr als nur glänzende Autos

Die J. Windlin AG in Kerns OW hat ihre Waschanlage ­erneuert und setzt seit Juli 2025 auf eine Lösung von Kärcher. Ausschlaggebend für diesen Wechsel war der Kundendienst – ein Faktor, der im Alltag einer Garage entscheidend sein kann.
Publiziert: 24. April 2026

Von

Kai Müller


										Mehr als nur glänzende Autos
Im Einsatz: Die Portalwaschanlage CW 3 Klean!Star von Kärcher bei der Fahrzeugreinigung. Foto: AGVS-Medien

Die Anfahrt durch die Zentralschweiz hat etwas Entschleunigendes: vorbei an Zug und Luzern, immer wieder mit Blick auf den Vierwaldstättersee, bis nach Kerns im Kanton Obwalden – unweit des Sarnersees, umgeben von Stanserhorn und Pilatus. Kein schlechter Ort zum Arbeiten.

Hier steht der Hauptsitz der Auto-Windlin-Gruppe, deren Ursprung in der 1965 gegründeten J. Windlin AG liegt. Das Familienunternehmen mit drei weiteren Standorten in Kriens LU (davon ein Nutzfahrzeug-Center) ist auf die Marken Alfa Romeo, Cupra, Hyundai, Jeep, Mitsubishi, Seat und Subaru spezialisiert. Die Begrüssung passt zur ländlichen Idylle, Standortleiter Michael Kunz empfängt den Besucher mit festem Händedruck und einem bodenständigen: «Ich bin der Michi.» Der 39-Jährige ist tief im Betrieb verwurzelt und seit fünf Jahren Geschäftsführer. In Kerns aufgewachsen, wohnt er heute noch hier, sein Arbeitsweg: fünf Minuten. Mit 15 begann er seine Lehre bei Windlin und ist dann geblieben, er gehört quasi zur Familie.

Kundendienst macht den Unterschied

Während Kunz drinnen über das Unternehmen und seinen Werdegang spricht, wird in der Werkstatt und draussen fleissig gearbeitet. Gleichzeitig läuft die Portalwaschanlage auf Hochtouren. «Wir waschen bis zu 35 Fahrzeuge am Tag», erzählt Kunz. Seit Juli 2025 erledigt eine CW 3 Klean!Star von Kärcher diesen Job. «Wir sind sehr zufrieden damit. Ich kann dieses Produkt nur weiterempfehlen.» 

In Kerns stand zuvor bereits eine Anlage eines anderen Herstellers. Diese wurde im vergangenen Sommer aber ebenso ersetzt wie jene der J. Windlin AG in Kriens, wo nun eine CW 1 von Kärcher im Einsatz ist. «Der Kundendienst beim Vorgänger entsprach nicht unseren Vorstellungen», begründet Kunz. Warum die Wahl auf Kärcher fiel, liegt für ihn auf der Hand: «Wir waren sehr zufrieden mit dem Kundendienst, und der Preis stimmte auch.» Der Kundendienst sei für ihn das Wichtigste. «Wenn ich ein Problem habe, will ich mich darauf verlassen können, dass sich schnell darum gekümmert wird.»

Schnell vor Ort

Auch bei Kärcher ist man sich bewusst, wie wichtig dieses Vertrauen für eine funktionierende Zusammenarbeit ist. «Wir haben ein gutes Händler- und Servicenetz und sind immer schnell vor Ort, wenn es uns braucht. Das ist eine unserer Stärken», sagt Patrick Barmettler, der in der Region für den Verkauf zuständig ist. «Wenn die Anlage ein Problem hat, können wir nicht erst nach vier Tagen vorbeikommen, denn für den Kunden ist das verlorenes Geld.» Das gilt auch in Kerns. 

Zwar bringt die Waschanlage der J. Windlin AG kaum zusätzliche Einnahmen, da sie in erster Linie dazu dient, Autos von Werkstattkunden oder vom Occasionsplatz wieder glänzen zu lassen. Stünde sie jedoch still, müsste jedes Fahrzeug extern gewaschen werden, was viel Zeit kosten würde. «Oder du stellst den Kunden ungewaschene Autos hin – das käme aber nicht so gut an», sagt Barmettler und lacht. Kunz pflichtet ihm bei: «Ein sauberes Auto ist wirklich etwas Zentrales. Oft ist das das Einzige, was Kundinnen und Kunden wahrnehmen, wenn sie es zurückbekommen.»

Die einzigartige Felgenbürste

Für Kunz war darum klar: Bei der neuen Anlage durfte es keinen Rückschritt geben – entsprechend sorgfältig wurde die Umsetzung geplant. «Es wird alles im Detail aufgenommen, man erhält Werkpläne und sieht genau, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen», erklärt er. Für seinen Betrieb bedeutete das unter anderem eine neue Fahrschiene sowie Anpassungen bei Elektrik, Licht und im Sanitärbereich. Insgesamt dauerte der Umbau rund zwei Wochen, die eigentliche Demontage und Montage der Anlage war jedoch in wenigen Tagen erledigt. «Wir sind sehr lokal verankert und haben Handwerker von hier berücksichtigt. Alles lief einwandfrei», sagt Kunz. 

Die gewählte CW 3 bietet eine breite Palette an Programmen, von der Schnellwäsche bis zu erweiterten Pflegeoptionen. Im Alltag macht sich das direkt bemerkbar. «Die Waschzeiten haben sich verkürzt, und wir haben heute Programme, die uns Zeit sparen, wenn etwa ein Fahrzeug vom Occasionsplatz schnell aufbereitet werden muss.» Ein besonderes Augenmerk gilt der Felgenreinigung. Deshalb entschied er sich für den sogenannten Planetenradwäscher: Dieser reinigt Felge und Radkasten mit drei rotierenden Bürstentellern und sorgt so auch bei stark verschmutzten Rädern für ein besseres Resultat. Laut Kärcher ist dieses System einzigartig.

Waschen bis 2,45 m Höhe

Auch bei den Dimensionen zeigt sich die Flexibilität der Anlage. Die Waschhöhe lässt sich je nach Modell und baulichen Gegebenheiten in grösseren oder kleineren Schritten anpassen. Bei der CW 3 erfolgt dies in 10-cm-Abstufungen, damit die vorhandene Hallenhöhe optimal genutzt werden kann. «Hier in Kerns haben wir während der Montage gesehen, dass wir noch ein bisschen nach oben können», erklärt Barmettler. 

Heute können in Kerns Fahrzeuge bis 2,45 Meter Höhe gewaschen werden. Die Durchfahrtsbreite liegt bei den Spiegeln bei 2,60 Metern, im Bereich der Felgenbürsten bei 2,20 Metern. Auch beim Wasserverbrauch hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Moderne Anlagen arbeiten mit optimierten Systemen, die gezielter reinigen und weniger Ressourcen verbrauchen. «Frühere Anlagen hatten deutlich mehr sogenanntes Leerwasser, das keinen zusätzlichen Reinigungseffekt brachte», so Barmettler.

 

Lichteffekte wie im Nachtclub

Für Betriebe mit Fokus auf externe Kundschaft oder höhere Frequenzen bietet Kärcher mit der CW 5 Klean!Star iQ auch eine nochmals erweiterte Anlage. Neben zusätzlichen Programmen und grösserer Individualisierbarkeit spielt dabei ebenfalls das Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Beleuchtete Schienen, farbige LED-Elemente und Schaumprogramme, bei denen sich sogar die Farbe wählen lässt, machen den Waschvorgang zum Erlebnis. «Da kommst du dir vor wie in einem Nachtclub», sagt Barmettler. 

Solche Elemente sind nicht nur Spielerei, sondern können gezielt eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und die Anlage für externe Kundschaft attraktiver zu machen. Fachmann Barmettler weist jedoch darauf hin, dass die Technik zum Betrieb passen sollte. «Man muss immer schauen, was wirklich Sinn macht – nicht alles, was möglich ist, ist auch nötig.» Und genau darum ist die CW 3 für die Ansprüche in Kerns die richtige Wahl.

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