Markt stagniert weiterhin
Kumuliert ergibt sich bei den Neuwagenverkäufen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein nach den ersten vier Monaten ein Volumen von rund 71’600 Personenwagen, was nur einem hauchdünnen Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahr entspricht. Damit setzt sich die verhaltene Marktentwicklung des ersten Quartals fort. Auch im April konnten reinelektrische Antriebe und Plug-in-Hybride weiter zulegen. Diese Steckerfahrzeuge machten im April 37,5 Prozent der Neuzulassungen aus. Der Anteil der Steckerfahrzeuge seit Anfang Jahr beträgt kumuliert 34,7 Prozent. Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein kommt noch nicht in Fahrt. Trotz Frühlingsausstellungen, attraktiven Angeboten und einigen Produktneuheiten bleibt die Nachfrage gedämpft.
Elektroanteil wächst
Reinelektrische Fahrzeuge (BEV) legten seit Anfang Jahr gegenüber Vorjahr um 13,3 Prozent zu, während Plug-in-Hybride (PHEV) mit einem Plus von 27,0 Prozent deutlich stärker wachsen. Zusammen erreichen die Steckerfahrzeuge seit Anfang Jahr einen Marktanteil von 34,7 Prozent. Die Hybrid-Fahrzeuge legten um 1,8 Prozent zu. Daraus resultiert ein weiter rückläufiger Markt von reinen Benzin- und Diesel-Antrieben. Thomas Rücker, Direktor von Auto-Schweiz, kommentiert: «Die Elektrifizierung des Fuhrparks legt weiter zu – auch wenn die reinelektrischen Antriebe noch unter den Erwartungen liegen. Der Druck auf die Automobilwirtschaft bleibt ungebrochen hoch, weil sich der Gesamtmarkt noch nicht erholt.»
Neue Personenwagen sind ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Klimaziele. Sie leisten einen grossen Beitrag zur Erneuerung des Fahrzeugbestands und zur Reduktion von CO₂-, Feinstaub- und Lärmemissionen. Gleichzeitig erhöhen sie dank moderner Assistenzsysteme die Sicherheit im Strassenverkehr. Eine nachhaltige Marktentwicklung ist daher auch aus volkswirtschaftlicher Perspektive zentral. Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung.