«Sie müssen wachsen und mehr Volumen machen»

15. Januar 2019 agvs-upsa.ch – Eine resolute Vorwärtsstrategie und konsequente Konsolidierung sagte Morten Hannesbo dem Autogewerbe voraus. Und er sagte, welche Rolle die Lernenden in der Amag spielen.

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srh. Markige Worte gab es von Morten Hannesbo. Der Amag-CEO prognostizierte, dass ein Drittel der Marge bei Neuwagen verloren gehen wird. «Im Aftersales wird es gar noch schlimmer», so der gebürtige Däne, der seit elf Jahren an der Spitze der Amag steht. «In dieser Zeit gab es drei Reorganisationen.» Er empfahl allen eine Vorwärtsstrategie: «Viele von Ihnen werden keine Nachfolgeregelung finden. Man wird konsolidieren müssen und mit Partnern wachsen. Sie müssen wachsen und mehr Volumen machen.» Bezüglich Elektromobilität ist Hannesbo überzeugt, dass schon bald mehr Autos verkauft werden, «als wir wollen». Man müsse heute dafür sorgen, dass die Mannschaft morgen dafür bereit sei. Der Kunde werde immer bereit sein, für einen guten Service zu bezahlen. Als Beispiel zog er Kaffee und Nespresso hinzu. Ein Kilogramm Kapselkaffee kostet das Zwanzigfache von herkömmlichem Bohnenkaffee.

Auch andere Herausforderungen geht die Amag frühzeitig an. Sie ist im Carsharing, im Limousinenservice, in der Autovermietung und auch im Nahverkehr engagiert. Und neulich stieg die Amag auch bei Autosense ein; ein Datenlieferant via Dongle im Auto. Hannesbo forderte die Garagisten auf, dabei mitzumachen: «Wir müssen das jetzt machen, sonst macht es ein anderer Anbieter aus Deutschland.» Eine zentrale Rolle spielen für die Amag die rund 700 Lernenden: «Sie bringen neue Ideen und stellen Fragen, die wir uns noch gar nicht gestellt haben», so Hannesbo.
 
 
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