Im November herrschte Hochkonjunktur

15. Dezember 2016 agvs-upsa.ch - Die internationale Automobilkonjunktur zeigte sich im November von ihrer starken Seite: China erhöhte die Neuzulassungen um 20 Prozent, Westeuropa um fünf Prozent, die USA um fast vier Prozent und selbst Russland legte erstmals nach zwei Jahren wieder zu.

In Westeuropa stiegen die Neuzulassungen im November auf knapp 1,1 Mio. Neuwagen (+5 %). Dies war der stärkste November seit 2009. Von den Top-5-Märkten legte Spanien mit 13 Prozent am stärksten zu. Auch Frankreich (+9 %) und Italien (+8 %) zeigten sich lebhaft. In Grossbritannien stiegen die Neuzulassungen um drei Prozent, Deutschland verbuchte ein Wachstum von rund zwei Prozent.

Auch die kleineren westeuropäischen Märkte zeigten im abgelaufenen Monat eine starke Dynamik. Zweistellige Zuwächse konnten Portugal (+24 %), Island (+20 %) und Luxemburg (+12 %) verzeichnen. Die Märkte in Belgien und Österreich (jeweils +9 %), Dänemark und Norwegen (jeweils +5 %) und Schweden (+1 %) entwickelten sich ebenfalls positiv. In Finnland erreichten die Neuzulassungen Vorjahresniveau. Irland (-21 %) und die Niederlande (-20 %) waren rückläufig.

Der US-amerikanische Markt für Light Vehicle (Pw und Light Trucks) lag im November mit knapp 1,4 Mio. Einheiten um rund vier Prozent über dem Vorjahresmonat. Der chinesische Markt wuchs im November um ein Fünftel auf gut 2,5 Mio. Neufahrzeuge. Das ist das höchste Monatsergebnis, das in China jemals erreicht wurde. Auch die Automärkte Japans, Indiens und Russlands überraschten im November mit positiven Abschlüssen.



 
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