Digitalisierung im Praxischeck: Probieren und studieren

15. Januar 2015 agvs-upsa.ch – Weil sich die Kunden online bewegen, müssen auch die Garagen ihre Angebote und Dienstleistungen online präsentieren, ist Garagist David Schweizer überzeugt.

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srh. Walter Rageth war ein Garagist mit drei Betrieben. Zwei davon verkaufte er und gründete ein Softwareunternehmen, spezialisiert auf Dealer Management Systeme – also Garagensoftware. «Ich bin ein Visionär und musste mich für eine Seite entscheiden», erklärte er am «Tag der Schweizer Garagisten» 2019 lachend. «Die Garage in Vaduz ist nun mein Übungsfeld.» Er ist überzeugt, dass viele Prozesse in einer Werkstatt noch mehr automatisiert werden und damit effizienter ablaufen können. Wenn der Kunde im Haus ist, muss der Garagist Zeit haben, ihn zu bedienen, so Rageth. «Unser Vorteil ist auch, dass die Kunden noch immer um die Ecke wohnen.»

Dennoch sollte man für die digitalen Entwicklungen empfänglich sein, beispielsweise für ein Pendant zu Booking.com. «Wir sollten offen für alles sein. Es wird keine Möglichkeit mehr geben, auszuweichen», ist David Schweizer, Geschäftsführer der P. Schweizer AG, überzeugt. «Die Leute sind heute online unterwegs, deshalb müssen wir auch dort sein.» Und seine Garage ist online präsent: Website, Facebook, Instagram. «Storytelling ist wichtig», sagt er. Kein anderes Medium generiere solch gute Rückmeldungen. Deshalb rät er: «Ausprobieren und nutzen!»

Auch die Bewertungen auf Google beurteilt Schweizer positiv – auch bei kritischen Bewertungen. «Wir gingen auf diese Leute zu und aus dem Dialog ergab sich danach eine positive Bewertung. Dies ist ebenfalls sichtbar und gibt wiederum ein gutes Bild für den Betrieb.»
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